Magazin
Hier im Magazin sammle ich all die Facetten meines Lebens, die abseits der vier großen Hauptsäulen stattfinden. Es ist mein persönlicher Freiraum für historische Recherchen im täglichen Kalenderblatt, tiefgründige Gedanken zum Judentum, meine Leidenschaft für die Kulinarik und ganz private Einblicke in meinen Alltag. Dieses lebendige Archiv lädt Dich ein, den Blick über den Tellerrand zu weiten und mich bei den Themen und Projekten zu begleiten, die mich als Mensch ganz persönlich bewegen und ausmachen.
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Millionen-Betrug und Aktenberge: Die Wahrheit über EU-Subventionen und unsere Landwirtschaft
Es gibt Tage, an denen ich morgens hier auf meiner Terrasse sitze, den Nebel über den weiten Feldern vor meinem Haus liegen sehe und eine tiefe Ruhe verspüre. Und dann gibt es Tage wie heute, an denen ich die Nachrichten lese, und diese Ruhe weicht einer Mischung aus Sorge und echtem Unverständnis. Wir schreiben den Dezember 2025, und während wir uns eigentlich auf die besinnliche Zeit vorbereiten sollten, braut sich in Brüssel und Berlin etwas zusammen, das die Arbeit der Landwirte, auf deren Felder ich hier blicke, für immer verändern könnte. Ich habe mir am Wochenende eine Pressemeldung der Grünen-Politiker Dr. Ophelia Nick und Martin Häusling angesehen. Es geht um…
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08.12.1932 – Gregor Strassers Rücktritt: Wie der Weg für Hitler frei wurde
Am 8. Dezember 1932 liegt eine seltsame Zweiteilung über dem Kontinent. Während in den katholischen Regionen des Reiches die Glocken zum Hochfest Mariä Empfängnis läuten und die Arbeit vielerorts ruht, ringen Diplomaten in Genf bei der Abrüstungskonferenz noch immer um eine Formel für die militärische Gleichberechtigung Deutschlands. Doch während dort international um Frieden und Stabilität verhandelt wird, zerbricht in Berlin in einer Atmosphäre eisiger Unruhe das letzte politische Bollwerk, das eine absolute Machtübernahme Adolf Hitlers noch hätte verhindern können. Der stille Abgang im Hotel Kaiserhof Im Berliner Hotel Kaiserhof spielt sich an diesem Vormittag ein Drama ab, das äußerlich unspektakulär wirkt, dessen Konsequenzen jedoch fatal sind. Gregor Strasser, bis zu…
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Ein Glas Rotwein, ein trojanisches Pferd und die verlorene Freiheit auf dem Teller
Es sind diese scheinbar friedlichen Momente, in denen einen die Realität manchmal am kältesten erwischt. Ich sitze hier gerade entspannt an meinem Schreibtisch, die Welt draußen ist dunkel und ruhig, und vor mir steht ein gutes Glas Rotwein. Neben mir liegt eine angebrochene Packung Salzkekse, von denen ich immer wieder einen knabbere, fast gedankenverloren. Eigentlich ein schönes Bild, oder? Doch der Frieden trügt, denn während ich hier sitze, liegt eine Pressemeldung in meinem digitalen Briefkasten, die mir den Geschmack dieser eigentlich harmlosen Kekse gehörig verdirbt. Ich habe mir die Packung genauer angesehen. Vorne drauf wird mit handwerklicher Tradition geworben, „im Ofen gebacken“ steht da in schwungvollen Lettern. Hinten erfahre ich,…
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Kunst die bewegt – Ein Blick, der vertraut wirkt
Vor vielleicht zwei Jahren bin ich zufällig über dieses Bild gestolpert. Es war in den Kleinanzeigen ausgeschrieben, schlicht als „zu verschenken“. Mehr stand nicht dabei. Kein Künstlername, keine Geschichte, nur ein Foto – und etwas an dieser Landschaft berührte mich sofort. Als wir dann feststellten, dass das Bild in einem Nachbarort abzuholen war, habe ich nicht lange gezögert. Ich packte ein kleines Dankeschön ein und machte mich auf den Weg, neugierig und ein wenig aufgeregt, denn ich wollte das Gemälde unbedingt aus der Nähe sehen. Der Besitzer öffnete mir freundlich die Tür. Er war gerade dabei, den Haushalt seiner Eltern aufzulösen, ein trauriger und zugleich notwendiger Schritt im Leben vieler…
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Die stille Verbrennung im Blumentopf: Warum Torf unser Klima anheizt & meine Überlegung zur Blumenerde
Ich bin auf dem Land groß geworden, dort, wo man den Rhythmus der Jahreszeiten nicht nur sieht, sondern tief in den Knochen spürt. Früher, als ich noch meinen eigenen großen Garten hatte, war die Erde für mich einfach da – eine Selbstverständlichkeit unter meinen Stiefeln. Heute, wo sich mein grünes Reich auf meine Terrasse beschränkt und ich mich als Aquaponiker intensiv mit den feinen Kreisläufen von Wasser und Nährstoffen beschäftige, sehe ich das anders. Die Natur hat mich gelehrt, dass alles miteinander verbunden ist. Gerade jetzt, wo der Winter langsam an die Tür klopft, schweifen meine Gedanken schon ins Frühjahr. Viele meiner Kübelpflanzen sind ihren Töpfen entwachsen und müssen demnächst…
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07.12.1932 – Die trügerische Stille, bevor Deutschland zerbrach
Wenn ich an diesen Mittwoch im Dezember 1932 denke, spüre ich fast körperlich die Kälte, die damals durch die undichten Fenster der Berliner Mietskasernen kroch. Es war nicht nur der Winterfrost, der die Menschen frösteln ließ; es war eine bleierne Müdigkeit, die sich über das ganze Land gelegt hatte. Die Straßen waren grau, die Tage erschreckend kurz, und überall herrschte das Gefühl, dass die junge Republik ihren Atem angehalten hatte. Während die Menschen Öfen am Laufen hielten und versuchten, mit dem Wenigen, das sie hatten, über die Runden zu kommen, spürte man instinktiv: Dies ist kein gewöhnlicher Dezember. Es war eine Zeit des Wartens, aber nicht auf Weihnachten, sondern auf…
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TFA-Alarm im Getreide: Die unsichtbare Gefahr in Brot & Weizen – und wie du dich davor schützt
Es gibt kaum einen Geruch, der so viel Geborgenheit ausstrahlt wie der von frisch gebackenem Brot. Für mich war das immer ein Symbol für das Leben selbst, für etwas Reines und Grundlegendes, das uns nährt. Doch in den letzten Tagen hat sich ein Schatten über dieses Bild gelegt, der mich zutiefst nachdenklich und auch ein Stück weit wütend zurücklässt. Ich habe den neuesten Bericht von PAN Europe gelesen, der im Dezember 2025 veröffentlicht wurde, und was dort steht, rüttelt an den Grundfesten unseres Vertrauens in die Lebensmittelsicherheit. Wir haben lange geglaubt, dass wir uns gesund ernähren, wenn wir bewusst einkaufen, doch nun müssen wir uns einer unsichtbaren Gefahr stellen: Trifluoressigsäure,…
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Saisonal genießen: Was ein 99-Cent-Kohl in mir ausgelöst hat
Gestern Abend stand ich im Supermarkt, mitten im hellen Licht der Neonröhren, und mein Blick blieb an zwei Kisten Blaukraut und Weißkohl hängen. Das Preisschild schrie mir förmlich entgegen: 99 Cent. In diesem Moment blieb die Welt für mich einen kurzen Augenblick stehen. Ich nahm einen dieser Kohlköpfe in die Hand, spürte sein Gewicht, die feste Struktur der Blätter und dachte sofort an die Hände, die ihn geerntet haben. Wie viel, so fragte ich mich, bleibt bei einem solchen Preis eigentlich noch für den Bauern übrig? Es ist eine Frage, die schmerzt, wenn man die Arbeit auf dem Feld kennt, den Schweiß, das Hoffen auf gutes Wetter und die unermüdliche…
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Die Kartoffel – Von der Lebensretterin zur Wegwerfware
Es bricht mir das Herz, wenn ich die Nachrichten vom aktuellen Kartoffelmarkt lese. Wir haben in diesem Jahr eine wunderbare, reiche Ernte eingefahren. Doch was eigentlich ein Grund zur Freude und Dankbarkeit sein sollte, wird in unserer heutigen Marktlogik zum Problem: Die Preise sind im Keller, und weil der Absatz fehlt, landen tonnenweise beste Speisekartoffeln in Biogasanlagen. Nahrungsmittel, die vernichtet werden, weil sie „zu viel“ sind. Wenn ich das höre, muss ich an die Geschichte denken, die wir fast vergessen haben. Es gab Zeiten, da war diese knollige „Zitrone des Nordens“ die einzige Rettung vor dem Skorbut im Winter. Friedrich der Große musste sie einst von Soldaten bewachen lassen –…
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Das große Geschäft mit der Menschlichkeit
Es war heute Morgen noch still draußen, als ich mit meiner kleinen Wilma durch den kühlen Nebel lief. Die Luft war frisch, fast schneidend, und während Wilma vergnügt im feuchten Laub schnupperte, hingen meine Gedanken noch an einer Begegnung von gestern fest. Ich war am Supermarkt gewesen, eigentlich nur für ein paar Besorgungen, als mir am Eingang zwei junge Männer den Weg versperrten. Mit Klemmbrettern bewaffnet und einem offensiven Lächeln forderten sie meine Zeit und vor allem meine Unterschrift für eine Hilfsorganisation. Es ist diese Zeit im Jahr, kurz vor den Feiertagen, in der die Herzen der Menschen weicher werden – und die Portemonnaies lockerer sitzen sollen. Doch statt Mitgefühl…





























