• Schimon

    Mamdani, der Koran und ein symbolträchtiger Amtsantritt in New York

    Als Zohran Mamdani sein Amt als Bürgermeister von New York City antritt, ist das mehr als ein lokaler Machtwechsel. New York ist ein Symbol. Für Vielfalt. Für Widerspruch. Und für die größte jüdische Gemeinschaft außerhalb Israels. Genau dort setzt mein Unbehagen an – nicht aus Reflex, sondern aus Beobachtung. Zohran Mamdani hat den Wahlkampf mit klaren, harten Positionen geführt. Er wollte sich vom Slogan „Globalize the Intifada“ nicht eindeutig distanzieren. Den Krieg in Gaza bezeichnete er als „Genozid“. Gleichzeitig betonte er, Bürgermeister aller New Yorker sein zu wollen. Dass dennoch rund ein Drittel der jüdischen Wähler ihm ihre Stimme gab, zeigt, wie vielfältig diese Community ist – und wie sehr…