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Vom Ende der Zuckerflut: Meine Reise zurück zum echten Geschmack einer Limonade
Erfahre, warum wir täglich 38 Stück Würfelzucker konsumieren und wie du mit Schimons Rezept für selbstgemachte Limonade die Kontrolle über deine Gesundheit zurückgewinnst. Entdecke wahre Gaumenfreude ohne industrielle Zusätze – einfach, frisch und authentisch.
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Liebe geht durch den Magen: Das Geheimnis eines perfekten Dinner for two
Es gibt Fragen, die mich immer wieder einholen, besonders wenn ich über unser menschliches Miteinander nachdenke. Eine davon ist, wie wir es schaffen, im stressigen Alltag wieder Inseln der Gemeinsamkeit zu erschaffen. Wir haben viel über die Hürden der Liebe gesprochen, doch heute möchte ich mich der schönsten Art widmen, „Ja“ zu sagen: durch gemeinsames Kochen und Genießen. In meinen Begegnungen habe ich oft gesehen, dass ein liebevoll zubereitetes Essen weit mehr ist als nur Nahrungsaufnahme. Es ist ein Akt der Wertschätzung, eine stille Sprache der Zuneigung, die dort weitermacht, wo Worte manchmal fehlen. Die Magie der Vorbereitung: Gemeinsam statt einsam Ein gelungenes Dinner for two beginnt nicht erst am…
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Überleben am Herd: Die Herausforderungen in der Küche und das Rezept der Biersuppe von 1933
Der eisige Wind des Januars 1933 kroch nicht nur durch die schlecht isolierten Mietshäuser der Vorstädte, er saß auch als unsichtbarer Gast mit am Tisch, wenn die Menschen ihre kargen Mahlzeiten einnahmen. Wenn ich mich heute in die Lage dieser Familien versetze, spüre ich eine tiefe Demut vor der Kraft, mit der sie versuchten, aus fast nichts ein wenig Geborgenheit und Wärme zu schaffen. Essen war damals weit mehr als nur Genuss oder reine Sättigung, es war eine fortwährende Herausforderung und oft ein schmerzhafter Kompromiss zwischen dem nagenden Hunger und dem, was der schmale Geldbeutel gerade noch zuließ. Die Gesellschaft war tief gespalten zwischen jenen, die in den prunkvollen Anzeigen…
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Wiener Apfelstrudel in stürmischen Zeiten: Ein kulinarischer Streifzug durch das Jahr 1933
Es ist schon seltsam, wenn ich mich durch die staubigen digitalen Archive grabe und dabei nicht nur auf die großen Erschütterungen der Weltgeschichte stoße, sondern plötzlich mitten in einer warmen, duftenden Küche im Januar 1933 stehe. Während draußen die politische Lage in Berlin immer frostiger wurde und die Zeitungen voll von Berichten über brennende Luxusschiffe und machtpolitische Ränkespiele waren, gab es einen Ort, an dem die Welt noch eine gewisse Beständigkeit atmete: den Küchentisch. Bei meiner Recherche zur „Deutschen Tageszeitung“ vom 5. Januar 1933 bin ich über die Beilage „Die Frau und ihre Welt“ gestolpert, und ich muss Dir gestehen, dass mich diese ganz alltäglichen Themen oft viel tiefer berühren…