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30.12.1932 â Zwischen Silvestervorfreude und dem heroischen Gift der Ablenkung
Wenn ich heute, im Jahr 2025, durch die digitalisierten Zeitungsarchive von Ende Dezember 1932 blĂ€ttere, weht mir ein seltsames Gemisch aus AlltĂ€glichkeit und schleichendem Verfall entgegen. Es ist dieser 30. Dezember, ein Tag, an dem die Menschen in Berlin, Breslau oder Senftenberg eigentlich damit beschĂ€ftigt sein sollten, den Karpfen fĂŒr das Silvesteressen vorzubereiten oder sich auf die groĂen BĂ€lle im Haus Vaterland zu freuen. Die Anzeigen in der Vossischen Zeitung locken mit Pfannkuchen und der Aussicht auf eine glanzvolle Nacht, wĂ€hrend in den Kinos Hans Albers im Ufa-Blockbuster âF.P.1 antwortet nichtâ seinen Fliegersong schmettert. Es ist eine Welt, die verzweifelt versucht, so zu tun, als sei alles in Ordnung. Doch…
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Tödliche Illusionen und der Verrat der Presse: Warum wir den Nachrichten nicht mehr trauen können
Es gehört mittlerweile zu meinen festen Ritualen, dem ehemaligen Sprecher der IDF, Arye Sharuz Shalicar, zuzuhören. Seine Stimme ist oft eine der wenigen, die Licht in das Dunkel bringt, das wir hier durch die gefilterten Nachrichten erhalten. Besonders seine letzte Ausgabe, aufgenommen am 12. Dezember 2025, hat mich tief bewegt und lange nachdenken lassen. Wir schreiben nun genau zwei Jahre und zwei Monate nach dem schrecklichen Massaker vom 7. Oktober, und wĂ€hrend die Welt sich weitergedreht hat, tragen Zehntausende in Israel die Wunden dieser Zeit noch immer offen oder tief in ihrer Seele verborgen. Es ist mir ein BedĂŒrfnis, die Punkte, die Arye angesprochen hat, heute mit euch zu teilen…
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Amnesty International im Fokus: Menschenrechte nur fĂŒr Gaza?
Es war Freitagabend, der Beginn des Schabbat. Alles war vorbereitet, wir wollten gerade die Kerzen zĂŒnden. In dieser besonderen Stimmung griff ich noch einmal zu meinem Handy, öffnete meinen Mailaccount und war neugierig, wer kurz vor dem Schabbat noch schreibt. Vielleicht ein âSchabbat Schalomâ von Freunden oder Bekannten? Und dann â diese Mail von Amnesty International. Unterzeichnet war sie von Herrn Christian Mihr, dem stellvertretenden GeneralsekretĂ€r von Amnesty Deutschland. Der Betreff: âPeter, deine UnterstĂŒtzung macht die Gaza-GroĂkundgebung möglich!â Mein erster Gedanke war: Vielleicht ist es endlich ein Aufruf, der das ganze Bild zeigt. Vielleicht fordert Amnesty die Hamas auf, die Geiseln freizulassen. Vielleicht setzen sie sich fĂŒr einen Waffenstillstand auf…
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Warum die Propaganda der Hamas so erfolgreich ist â und warum der Westen darauf hereinfĂ€llt
Manchmal frage ich mich, ob wir aus der Geschichte wirklich etwas gelernt haben. Gerade wenn ich sehe, wie geschickt die Hamas ihre Propaganda spinnt und wie schnell sie damit Erfolg hat. Ein Terrornetzwerk, das offen die Zerstörung Israels fordert, schafft es, sich in vielen Medien als Opfer darzustellen â und die internationale Politik tanzt mit. Die Ziele der Hamas sind kein Geheimnis. Schon ihre GrĂŒndungsurkunde spricht eine klare Sprache: Israel soll verschwinden, ein islamistischer Gottesstaat zwischen Jordan und Mittelmeer entstehen. Friedensverhandlungen oder Kompromisse? FĂŒr die Hamas nur Zeitverschwendung. Alles, was zĂ€hlt, ist der Kampf â und der MĂ€rtyrertod wird glorifiziert, ganze Generationen von Kindern werden so erzogen. Israel ist dabei…
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Die Medien und die Propaganda der Hamas: Ein Skandal, der nicht mehr hinnehmbar ist
Die vergangenen 24 Stunden waren geprĂ€gt von erneuter Gewalt und gezielten GegenmaĂnahmen. In der Nacht feuerte die Hamas erneut Raketen auf israelische StĂ€dte, wĂ€hrend die IDF mit prĂ€zisen SchlĂ€gen auf terroristische Infrastruktur reagierte. Einer der bedeutendsten Erfolge war die Ausschaltung von Essam al-Da’alis, der als ranghöchster Vertreter der Hamas in Gaza die Terrororganisation verwaltete und deren operative Steuerung koordinierte. ZusĂ€tzlich wurden Dutzende terroristische Ziele zerstört, darunter Waffenlager, Bunker und unterirdische Tunnel, die gezielt fĂŒr Angriffe auf Israel genutzt wurden. Zahlreiche mittlere und hochrangige Hamas-FunktionĂ€re wurden ebenfalls ausgeschaltet. Diese MaĂnahmen sind notwendig, um die Bedrohung durch die Hamas zu schwĂ€chen und langfristig fĂŒr mehr Sicherheit zu sorgen. Besonders besorgniserregend ist die…
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Die Macht der Worte â Wie Sprache unser Denken und die Gesellschaft formt
Worte sind mĂ€chtig. Sie können inspirieren, motivieren oder aber manipulieren und tĂ€uschen. Gerade in der politischen Arena werden sie oft als Waffe eingesetzt â gezielt platziert, um Meinungen zu beeinflussen und RealitĂ€ten zu formen. Ein aktuelles Beispiel dafĂŒr ist die jĂŒngste Aussage von Donald Trump, in der er den ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj als âDiktator ohne Wahlenâ bezeichnete. Diese Behauptung ist nachweislich falsch, entfaltet aber dennoch eine gewaltige Wirkung. Warum? Weil Sprache nicht nur informiert, sondern auch suggeriert, lenkt und in manchen FĂ€llen gezielt verzerrt. Wenn eine Person des öffentlichen Lebens eine LĂŒge oder eine stark verzerrte Aussage in den Raum stellt, bleibt sie oft haften. Menschen hören es, teilen…
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Walmart im Zentrum der Kritik: Terrorverherrlichende T-Shirts und antisemitische Literatur
Der weltweit gröĂte Einzelhandelskonzern Walmart steht erneut im Mittelpunkt einer berechtigten Kritik. Diesmal geht es um die Verbreitung von Produkten, die Terrorismus glorifizieren und antisemitische Botschaften verbreiten. Auf der Website des Unternehmens wurden kĂŒrzlich T-Shirts mit den Bildern von Yahya Sinwar sowie Hassan Nasrallah entdeckt. Sowohl die Hamas als auch die Hisbollah werden international, darunter von den USA und der EuropĂ€ischen Union, als terroristische Vereinigungen eingestuft. Ein besonders umstrittenes Beispiel ist ein T-Shirt mit dem Aufdruck: âYahya Sinwar, wir werden gewinnen oder sterben.â Die Botschaft dieses KleidungsstĂŒcks wurde von vielen als direkte Verherrlichung terroristischer Ideologien gewertet. Walmart entfernte die T-Shirts mittlerweile von seiner Website, nachdem öffentliche Empörung und Beschwerden laut…
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Manipulation durch selektive Berichterstattung: Wie deutsche Medien den Israel-Konflikt verzerren
Liebe Leser, es fĂ€llt mir schwer, die Art und Weise, wie die deutschen Medien den aktuellen Krieg zwischen Israel und den Terrororganisationen Hamas und Hisbollah darstellen, nachzuvollziehen. Inmitten dieses tragischen Konflikts fĂ€llt immer wieder auf, dass die Berichterstattung, die in renommierten Medien wie Spiegel, Tagesschau oder Zeit erfolgt, oft eine bestimmte Struktur verfolgt, die auf den ersten Blick neutral wirken mag, bei nĂ€herer Betrachtung jedoch eine problematische Verzerrung der Fakten darstellt. Schauen wir uns diese Berichterstattung einmal genauer an. Die typischen Schlagzeilen: âNach palĂ€stinensischen AngabenâŠâ Eine auffĂ€llige Formulierung, die wir immer wieder lesen, lautet: âNach palĂ€stinensischen AngabenâŠâ. Oft sind dies die ersten Worte eines Artikels, wenn es um Angriffe der…























