-
Antisemitismus an unseren Universitäten: Wo bleibt der Schutz für jüdische Studierende?
Liebe Leserinnen und Leser, an deutschen Universitäten sollten Freiheit, Toleranz und Respekt grundlegende Werte sein, die gelebt und gelehrt werden. Doch in letzter Zeit beobachte ich besorgt, dass diese Prinzipien in Bezug auf den Nahostkonflikt zunehmend in den Hintergrund geraten. Die Tatsache, dass an Universitäten wie in Kassel und Marburg Pro-palästinensische Demonstrationen stattfinden, lässt mich fragen: Warum bieten Universitäten solchen Aufrufen überhaupt eine Plattform? Der Begriff „Intifada“, der in diesen Protesten oft verwendet wird, ist nicht einfach ein Synonym für „Widerstand“. Der Begriff wurde zuletzt im Kontext einer Pro-palästinensischen Demonstration an der Universität Kassel verwendet, bei der die Organisatoren auf Plakaten und in sozialen Medien zur Teilnahme mit dem Slogan…
-
Demonstrationen gegen Israel in Berlin: Ein gefährlicher Angriff auf die deutsche Staatsräson
Am Abend des 23. August 2024 versammelten sich in Berlin-Kreuzberg etwa 350 Menschen zu einer Kundgebung, die sich unter dem Vorwand des Protests gegen den Nahostkonflikt klar gegen Israel richtete. Der Linke-Bezirksverband Neukölln hatte zu dieser Veranstaltung am Südstern aufgerufen, um gegen den „Völkermord im Gaza-Streifen“ und das „Abschlachten zehntausender Zivilisten“ zu demonstrieren. Doch die eigentliche Botschaft hinter derartigen Demonstrationen ist weit bedenklicher: Es geht aus meiner Sicht um die gezielte Delegitimierung des Staates Israel und nicht zuletzt wird dadurch die in Deutschland verbotene Terrororganisation Hamas unterstützt. Klare Staatsräson: Deutschland steht zu Israel Die deutsche Staatsräson macht unmissverständlich klar, dass das Existenzrecht Israels nicht zur Debatte steht. Bundeskanzler Olaf Scholz…
-
Die Verbrennung heiliger Schriften: Ein Angriff auf Toleranz und Demokratie
Vor kurzem hat Schweden Schlagzeilen gemacht, als die öffentliche Verbrennung eines Korans genehmigt wurde. Doch nun wird eine noch größere Provokation geplant: Die Verbrennung der Thora und der Bibel. Diese abstoßende Handlung hat weltweit Entsetzen ausgelöst, insbesondere in Israel. Der israelische Präsident Isaac Herzog verurteilte die Entscheidung mit klaren Worten. Er bezeichnete die Aktion als „Akt puren Hasses“ und betonte, dass die Verbrennung heiliger Texte eine Grenzüberschreitung sei, die weder durch Meinungsfreiheit noch durch Demokratie gerechtfertigt werden könne. Auch Premierminister Benjamin Netanjahu äußerte seine Bestürzung über die Entscheidung und forderte, diese Schändung der heiligen Schriften des Judentums und Christentums zu stoppen. Meinungsfreiheit und ihre Grenzen Demokratie und Meinungsfreiheit sind essenzielle…