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Schimon schreibt: Das Tabu der erschöpften Liebe – Wenn Kinder uns Kraft kosten
Wie liebt man seine Kinder bedingungslos, während man an der unaufhörlichen Verantwortung schier zerbricht? Schimon reagiert auf Susis verletzliches Geständnis und bricht das wohl größte gesellschaftliche Tabu der Mutterschaft. Er entlarvt den unbarmherzigen Mythos der „eisernen Festung“ und zeigt einen pragmatischen Weg aus der Schuldspirale. Eine Einladung, die Perfektion abzulegen und echte Begegnung auf Augenhöhe zu wagen.
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Susi schreibt: Die Zerrissenheit der Löwenmutter
Ein anstrengender Montag in der Werbeagentur bringt Susi an ihre emotionalen Grenzen. Während sie im Meeting professionell funktioniert, plagen sie zu Hause quälende Schuldgefühle wegen ihrer Kinder, die in den Sommerferien viel zu oft sich selbst überlassen sind. In ihrer Mittagspause flieht sie in den Park, liest Schimons Nachricht und fasst einen radikal ehrlichen Entschluss. Am Abend bricht sie am Küchentisch ein schmerzhaftes gesellschaftliches Tabu und spricht aus, was viele Mütter im Stillen zerreißt.
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Wenn Fürsorge zur Falle wird – und Schuldgefühle uns vom Leben abhalten
Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Beitrag beginne. Denn Susis letzte Mail hat mich an etwas erinnert, das ich selbst nur zu gut kenne – diesen tief verankerten Satz in uns: „Wenn ich an mich denke, lasse ich andere im Stich.“Wie oft habe ich Menschen begleitet, die genau daran innerlich zerbrochen sind. Eltern, Pflegende, Menschen mit viel Verantwortung. Sie alle glaubten, sie dürften sich selbst nicht wichtig nehmen, weil sonst etwas – oder jemand – zu kurz kommt.Aber das ist ein Trugschluss. Eine Lebenslüge, die sich oft unbemerkt in unser Denken schleicht, genährt von Erziehung, gesellschaftlichen Erwartungen, alten Mustern. Dabei ist es genau andersherum: Nur wer für sich sorgt,…