Mein Blick
Mein Blick ist der Raum für alles, was mich bewegt. Hier teile ich persönliche Einordnungen zu politischen, gesellschaftlichen und menschlichen Themen – jenseits klassischer Nachrichtenströme. Ich schreibe über das, was verunsichert oder zum Nachdenken zwingt, ohne fertige Antworten zu liefern. Es ist ein ehrlicher, subjektiver Zugang zur Welt mit all ihren Brüchen. Wenn meine Texte Dich dazu anregen, einen Moment innezuhalten oder die Perspektive zu wechseln, haben sie ihren Zweck erfüllt.
-
Papst Leo XIV. und die Nahost-Krise: Warum Verhandlungen mit „Amalek“ zum Scheitern verurteilt sind
Papst Leo XIV. fordert Verhandlungen im Nahost-Konflikt – doch ist das moralisch vertretbar? Eine kritische Analyse über das Schweigen zum Mullah-Regime, die historische Verantwortung der Kirche gegenüber dem Judentum und warum der Kampf gegen „Amalek“ keinen diplomatischen Kompromiss zulässt. Ein Plädoyer für echte christliche Solidarität mit Israel.
-
Ein Donnerstag, der alles veränderte: Der Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine
Vier Jahre seit dem Überfall auf die Ukraine: Schimon erinnert sich an den Morgen des 24. Februar 2022, reflektiert über das Ende einer Friedensordnung und die notwendige neue Entschlossenheit für die Sicherheit Europas. Ein persönlicher Rückblick auf einen Tag, der alles veränderte.
-
Tarnen, Täuschen, Abkassieren: Warum mich die AfD an die Totengräber der Weimarer Republik erinnern
Vetternwirtschaft und radikale Parolen: Erfahre, warum die aktuellen AfD-Skandale erschreckend an das Ende der Weimarer Republik 1933 erinnern. Hinter der Fassade der "Saubermänner" offenbart sich ein gefährliches System aus Beutegemeinschaft und moralischer Maskerade. Wir müssen die Mechanismen der Geschichte verstehen, um unsere Demokratie heute aktiv zu verteidigen.
-
Persona non grata: Warum Francesca Albanese in Berlin keine Bühne mehr bekommen darf
Skandal um Francesca Albanese: Schimon fordert Konsequenzen für die UN-Berichterstatterin in Berlin. Warum die Einstufung als Persona non grata nach ihren antisemitischen Äußerungen und dem Auftritt mit Hamas-Führern unumgänglich ist. Ein Plädoyer gegen Hass auf Schimons Welt.
-
Das Erlebnis des Neuanfangs: Was uns ein alter Locher über das Altern verrät
Gestern Nachmittag saß ich allein in der Wohnung meiner Eltern. Es ist ein sonderbarer Ort geworden. In der Luft hängt die Stille, die so typisch ist für Räume, in denen die Zeit gerade stehen bleibt. Während mein Vater bereits in der Kurzzeitpflege ist, habe ich meine Mutter zu ihm gefahren, damit sie Zeit gemeinsam verbringen können. Danach bin ich zurückgekehrt, um das zu tun, was getan werden muss: Ordnung schaffen in den Papieren, die Bürokratie mit der Krankenkasse bändigen, den nächsten großen Schritt vorbereiten. Beim Sortieren der Akten zogen Bilder an mir vorbei. Ich sah meine Eltern vor meinem inneren Auge, wie sie noch vor wenigen Jahren voller Tatendrang ihr…
-
Der Epstein-Skandal: Die hässliche Wahrheit über das perverse Netzwerk der Elite
Es gibt Momente, in denen die Welt, wie wir sie zu kennen glauben, tiefe Risse bekommt. Momente, in denen das, was wir als „Verschwörungstheorie“ abgetan haben, plötzlich zur nackten, hässlichen Realität wird. Der Fall Jeffrey Epstein ist ein solches Beben. Er ist kein gewöhnlicher Kriminalfall; er ist die Offenlegung eines Systems, das so tiefgreifend korrupt und menschenverachtend ist, dass es uns den Atem raubt. Wer war dieser Mann, der sich wie ein Geist durch die Korridore der Macht bewegte? Jeffrey Epstein war kein klassisches Produkt eines prekären Milieus. Er wurde 1953 in Brooklyn geboren und wuchs in einer behüteten Mittelschichtsfamilie auf. Er war der klassische „Mathestreber“, hochbegabt und ehrgeizig. Sein…
-
Trump wirft Kanada aus dem „Friedensrat“ – und ich merke, wie viel Macht sich Trump angehäuft hat
Als ich diese Meldung las, spürte ich sofort dieses unangenehme Ziehen in der Magengegend, diesen kalten Hauch von Kontrollverlust. Es ist die Erkenntnis, wie Donald Trump Politik versteht: nicht als mühsamen Prozess der Diplomatie, sondern als reine Bühne. In Davos wird ein „Friedensrat“ präsentiert, nur um wenige Stunden später Kanada per Truth-Social-Post wieder auszuladen, weil Mark Carney es wagte, in seiner Rede eine Gegenposition zu beziehen. Das ist kein politisches Handeln im klassischen Sinne, es ist eine nackte Machtdemonstration, die eine klare Botschaft sendet: Wer widerspricht, fliegt raus. Genau diese Willkür macht die Geschichte für mich so brisant. Trump nennt das Konstrukt „Board of Peace“, als wäre der Name allein…
-
Milliarden für den Frieden? Davos, Macht und die eisige Realität des Krieges
In den letzten Tagen habe ich die Bilder und Meldungen aus Davos verfolgt, und es hat sich dieses beklemmende Gefühl in mir ausgebreitet, das ich nur schwer abschütteln kann. Auf dieser Bühne, wo Mächtige reden, lächeln, verhandeln und sich gegenseitig versichern, wie wichtig Stabilität und Frieden seien, wirkt der Krieg plötzlich wie etwas, das man mit den richtigen Worten und den richtigen Deals in den Griff bekommt. Und genau in diese Kulisse hinein hat Präsident Trump beim Weltwirtschaftsforum die Gründung seines sogenannten „Board of Peace“ inszeniert – ein Friedensgremium, das globale Konflikte lösen soll, unter seinem Vorsitz. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr bleibt mir dieser eine Punkt im…