-
Sie wollen aus Gaza weg nach Deutschland – aber was kommt dann?
Über 50 Prozent der Menschen im Gazastreifen würden ausreisen, wenn sie könnten. Das zeigt eine aktuelle Gallup-Umfrage, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Die meisten von ihnen wünschen sich ein neues Leben – fern von Krieg, Zerstörung und Perspektivlosigkeit. Überraschend, oder vielleicht auch nicht: Das am häufigsten genannte Wunschziel ist Deutschland. Diese Zahl hat mich zunächst bewegt. Denn ja – da ist eine menschliche Seite in mir, die Mitleid empfindet. Die sich fragt, wie verzweifelt ein Mensch sein muss, um alles hinter sich lassen zu wollen. Aber je länger ich über diese Zahl nachgedacht habe, desto mehr wurde mir klar: Wir dürfen diesen Wunsch nicht einfach mit offenen Armen beantworten.…
-
Die Medien und die Propaganda der Hamas: Ein Skandal, der nicht mehr hinnehmbar ist
Die vergangenen 24 Stunden waren geprägt von erneuter Gewalt und gezielten Gegenmaßnahmen. In der Nacht feuerte die Hamas erneut Raketen auf israelische Städte, während die IDF mit präzisen Schlägen auf terroristische Infrastruktur reagierte. Einer der bedeutendsten Erfolge war die Ausschaltung von Essam al-Da’alis, der als ranghöchster Vertreter der Hamas in Gaza die Terrororganisation verwaltete und deren operative Steuerung koordinierte. Zusätzlich wurden Dutzende terroristische Ziele zerstört, darunter Waffenlager, Bunker und unterirdische Tunnel, die gezielt für Angriffe auf Israel genutzt wurden. Zahlreiche mittlere und hochrangige Hamas-Funktionäre wurden ebenfalls ausgeschaltet. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Bedrohung durch die Hamas zu schwächen und langfristig für mehr Sicherheit zu sorgen. Besonders besorgniserregend ist die…
-
Die libanesische Armee und die Hisbollah: Eine gefährliche Nähe
Die aktuellen Berichte über die Infiltration der libanesischen Armee (LAF) durch Hisbollah-Loyalisten werfen drängende sicherheitspolitische Fragen auf: Ist die LAF tatsächlich eine unabhängige Streitkraft, oder wird sie zunehmend zu einem Werkzeug der Hisbollah? Und was bedeutet das für die Stabilität des Libanon und die Sicherheit Israels? Ein aktueller Bericht des Alma Research and Education Centers zeigt alarmierende Entwicklungen. Demnach haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr schiitische Rekruten der libanesischen Armee angeschlossen – eine Folge der demografischen Verschiebungen sowie der Abschaffung der Wehrpflicht. Die schrittweise schiitische Dominanz innerhalb der LAF hat zur Folge, dass Offiziere und Soldaten zunehmend mit der Hisbollah sympathisieren oder direkt mit ihr kooperieren. Dies untergräbt…
-
Knafeh – Das süße Gold des Nahen Ostens und Israels kulinarisches Erbe
Israel ist ein Schmelztiegel der Kulturen – und das zeigt sich auch in seiner Küche. Während Falafel und Schakschuka weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt sind, gibt es eine süße Spezialität, die immer noch als Geheimtipp gilt: Knafeh. Dieses goldbraune, knusprige Dessert, gefüllt mit zart schmelzendem Käse und getränkt in duftendem Zuckersirup, ist nicht nur ein kulinarischer Hochgenuss, sondern auch ein Stück Geschichte auf dem Teller. Woher stammt Knafeh? Ein Dessert mit bewegter Vergangenheit Die Ursprünge von Knafeh lassen sich weit in die Vergangenheit zurückverfolgen. Historiker vermuten, dass das Rezept bereits in der frühen islamischen Zeit im Nahen Osten bekannt war. Eine Legende besagt, dass Knafeh im 10.…
-
Die Welt hat es immer noch nicht verstanden, was am 7. Oktober geschah
Am 7. Oktober 2023 wurde Israel von einem der brutalsten Terroranschläge seiner Geschichte erschüttert. Die Hamas verübte einen grausamen Angriff auf israelische Städte und Dörfer, massakrierte Zivilisten und verschleppte über 200 Menschen als Geiseln nach Gaza. Die Bilder von diesem Tag waren unmissverständlich: Verzweifelte Familien, ermordete Kinder, zerstörte Gemeinden. Die Welt sah zu. Doch was hat sich seither geändert? Statt klarer Solidarität mit den Opfern dieses Terrors beobachten wir seit Monaten eine unheilvolle Mischung aus Gleichgültigkeit, Relativierung und gar offener Feindseligkeit gegenüber Israel. Die jüngsten Ereignisse im Museum Auschwitz-Birkenau, einer der wichtigsten Holocaust-Gedenkstätten der Welt, sind ein alarmierendes Zeichen für diese Entwicklung. Auschwitz: Ein Ort des Gedenkens oder ein Ort…
-
Curry in der israelischen Street-Food-Szene: Eine Geschichte von Fusion und Kreativität
Tel Aviv, die pulsierende Metropole am Mittelmeer, ist nicht nur für ihre Strände, Partys und Start-ups bekannt, sondern auch für ihre dynamische Street-Food-Kultur. Hier treffen sich Einflüsse aus aller Welt – von traditionellen jemenitischen Suppen über marokkanische Tajines bis hin zu trendigen Bowls, die eher an Südostasien als an das klassische Israel erinnern. Genau in diesem Kontext hat auch Curry seinen Platz gefunden – als Gewürz, als Idee, als Fusion zwischen den Kulturen. Wie Curry nach Israel kam Die israelische Küche ist eine kulinarische Reise durch die Geschichte des jüdischen Volkes. Jede Einwanderungswelle brachte neue Aromen ins Land. Besonders indische und jemenitische Juden, die in den 1950er- und 1960er-Jahren nach…
-
Kurzmeldungen zum Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas
In diesem Beitrag findest Du tagesaktuelle Kurzmeldungen und Entwicklungen zum Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas, mit besonderem Fokus auf die Situation der israelischen Geiseln: Freigelassene Geiseln berichten von Folter und unmenschlichen Bedingungen 16.02.2025 – Am Samstag (15.02.25) wurden die Geiseln Sasha Troufanov, Sagui Dekel-Chen und Iair Horn nach 498 Tagen in der Gewalt der Hamas freigelassen. Nach ihrer Rückkehr schildern sie die grausamen Bedingungen ihrer Gefangenschaft: monatelange Haft in engen Tunneln unter Khan Yunis, Hunger, fehlende medizinische Versorgung und brutale Misshandlungen. Dekel-Chen erlitt Folter während der Verhöre, während Horn von seinen Entführern mit einer Sanduhr übergeben wurde – als Drohung an Israel. Besonders emotional war für Dekel-Chen die Nachricht,…
-
Kurzmeldungen zum aktuellen Geschehen im Norden Israels und dem Libanon
Der schwelende Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah hat die Sicherheitslage im Norden Israels und im Südlibanon erneut in den Fokus gerückt. Der ausgehandelte Waffenstillstand mit der Hisbollah war ein großer Erfolg – doch wie stabil ist die Lage wirklich? In diesen Kurzmeldungen werden aktuelle Entwicklungen, diplomatische Bemühungen und sicherheitspolitische Herausforderungen in kurz zusammengefasst. Bleib informiert über die neuesten Ereignisse aus einer der sensibelsten Regionen des Nahen Ostens. Gezielter Angriff: Hamas-Kommandeur Muhammad Shaheen eliminiert 17.02.2025 – Die israelische Luftwaffe hat Muhammad Shaheen, den Leiter der Operationsabteilung der Hamas im Libanon, bei einem gezielten Angriff nahe Sidon getötet. Shaheen war verantwortlich für die Planung von Terroranschlägen gegen israelische Zivilisten und koordinierte…
-
Kurzmeldungen zur Situation und der Versorgung der Palästinenser im Gazastreifen
Diese Kurzmeldungen beleuchten die humanitäre Hilfe, die Israel regelmäßig in den Gazastreifen leistet. Sie umfassen Lieferungen von Lebensmitteln, medizinischem Material und anderer essenzieller Unterstützung, die über Grenzübergänge wie Kerem Shalom ermöglicht wird. Die Meldungen zeigen, wie Israel trotz komplexer politischer Herausforderungen konkrete Schritte unternimmt, um die Not der Zivilbevölkerung in Gaza zu lindern. Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie humanitäre Unterstützung einen Beitrag zur Stabilisierung der Region leisten kann. Israel hält das Waffenstillstands-Abkommen ein 07.02.2025 – Seit Beginn des Abkommens zur Geiselbefreiung sind gemäß den Bedingungen mehr als 12.000 Lastwagen mit humanitärer Hilfe in den Gazastreifen eingefahren. Over 12,000 trucks carrying humanitarian aid entered Gaza since the…
-
Trump und Netanjahu: Ein neuer Weg für Gaza und der Abschied von der Zweistaatenlösung?
Die Welt klammert sich an die Illusion der Zweistaatenlösung, während die Hamas sich neu organisiert und Israel bedroht. Doch Donald Trump und Benjamin Netanjahu setzen auf eine kompromisslose Strategie, um den Nahostkonflikt endlich zu lösen. Trumps radikale Pläne für den Gazastreifen könnten die Region für immer verändern – und stellen die Weltgemeinschaft vor eine unbequeme Wahrheit. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Donald Trump deutliche Worte gefunden. Er lobte den US-Präsidenten als den „größten Freund Israels, den es je im Weißen Haus gab“. Netanjahu erinnerte an Trumps entscheidende Maßnahmen während seiner ersten Amtszeit: die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt, die Verlegung der US-Botschaft, die Anerkennung der…