• Stark durchs Leben

    Wenn Beförderung zur Falle wird – meine Erfahrungen mit dem Peter-Prinzip

    Manchmal begegnen einem Begriffe erst spät im Leben, und trotzdem beschreiben sie etwas, das man schon lange kennt. Das Peter-Prinzip ist für mich so ein Begriff. Als ich zum ersten Mal bewusst darüber gestolpert bin, war mir sofort klar: Genau das habe ich in vielen Jahren meiner Arbeit immer wieder erlebt. Und plötzlich hatten Situationen, die ich oft beobachtet, aber nie richtig einordnen konnte, einen Namen. Der Hintergrund dieses Prinzips ist eigentlich schnell erzählt. In den 1960er-Jahren hat der kanadische Pädagoge Laurence J. Peter gemeinsam mit Raymond Hull ein Buch veröffentlicht. Der Titel war provokant, aber ziemlich treffend: „The Peter Principle: Why Things Always Go Wrong.“ Die zentrale Aussage: In…

  • Aquaponik – Wissen & Anwendungen,  Schimon

    Weizengras als Tierfutter – ein Erfahrungsbericht und ein Blick in die Zukunft

    Ich hatte schon öfters etwas über Weizengras gelesen. Es sollte gesund sein – für Menschen genauso wie für Tiere. Da ich zu dieser Zeit in unserem Garten eine Aquaponik-Anlage betrieb und wir auch ein paar Hühner hielten, lag die Idee plötzlich ganz nah: Warum nicht einfach selbst ausprobieren? Also habe ich meine bestehende Anlage ein wenig umgebaut und so erweitert, dass ich in acht Trays regelmäßig frisches Weizengras ziehen konnte – genug, um unseren Hühnern damit eine grüne und gesunde Futterergänzung zu bieten. Und tatsächlich: Schon beim ersten Mal war ich überrascht, wie schnell das Gras gewachsen ist – innerhalb weniger Tage stand es sattgrün in den Schalen. Die Hühner…

  • Briefe an Schimon,  Podcast

    Wenn Worte Brücken bauen – ein neues Projekt beginnt

    Heute möchte ich euch von etwas erzählen, das mir besonders am Herzen liegt. Ein neues Projekt auf meinem Blog, das vielleicht mehr ist als nur eine Serie von Texten. Es geht um Begegnung, um das, was unausgesprochen bleibt, und um den Wunsch, Menschen auf eine ganz stille, unaufdringliche Weise zu berühren. Das Projekt heißt „Briefe an Schimon“. Die erste Serie darin trägt den Titel „Susi schreibt…“. Und vielleicht ist genau das der Anfang von etwas, das sich in viele Richtungen entfalten kann. Alles fing mit einem Gedanken an, der mich schon lange begleitet. Ich habe in vielen Gesprächen festgestellt, dass es Menschen oft schwerfällt, sich Hilfe zu holen. Selbst dann,…