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14.01.1933 – Hitler und Papen im Gespräch, Radikale Wirtschaftsvisionen und die moralische Elite
Die Zeitung, die wir hier vor uns haben, ist die Nummer 2 des 14. Jahrgangs des „Reichswart“, erschienen am 14. Januar 1933 in Berlin. Als Herausgeber fungierte Graf Ernst zu Reventlow, eine prägende, wenn auch eigenwillige Figur der damaligen Zeit. Was beim Lesen sofort auffällt, ist die scharfe Abgrenzung zu dem, was Reventlow als „Nurnationale“ bezeichnet. Es geht ihm nicht nur um ein patriotisches Lippenbekenntnis, sondern um einen radikalen, nationalen Sozialismus, der sich deutlich von den „Parteien der Rechten“ und den „Repräsentanten des Kapitalismus“ distanzieren will. Man spürt ein tiefes Misstrauen gegenüber Persönlichkeiten wie von Papen, der als „Generaldirektor Gottes“ verspottet wird, und gegenüber dem Einfluss des Großgeldes. Diese Ausgabe…
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Bedingungsloses Grundeinkommen: Warum die Eliten wirklich Angst haben
Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein Konzept, bei dem jeder Bürger monatlich einen festen Betrag vom Staat erhält – ohne Gegenleistung, unabhängig von Arbeit, Einkommen oder sozialem Status. Es geht um ein Einkommen, das nicht an Bedingungen wie Erwerbstätigkeit, Bedürftigkeit oder familiäre Situation geknüpft ist, sondern als universelles Bürgerrecht verstanden wird. Es soll eine sichere finanzielle Basis schaffen und damit Existenzängste nehmen. In verschiedenen Modellen ist von 1000 bis 1500 Euro pro Monat die Rede, manche Konzepte sehen auch noch höhere Summen vor. Dieses Geld würde jedem zustehen, vom Geringverdiener bis zum Millionär, vom Kind bis zum Rentner. Im Gegenzug könnten viele bisherige Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Wohngeld entfallen,…





