Mein Blick

Mein Blick ist der Ort, an dem das landet, was mich nicht loslässt. Gedanken, Beobachtungen und Einordnungen zu dem, was auf der Welt passiert – politisch, gesellschaftlich, menschlich. Oft beginne ich bei etwas, das draußen laut ist, widersprüchlich oder schwer auszuhalten. Und dann schaue ich darauf, was das mit mir macht, wo es mich verunsichert, wütend macht oder zum Nachdenken zwingt. Ich schreibe diese Texte nicht, weil ich Antworten habe oder erklären möchte, wie man die Dinge richtig sieht. Sondern weil ich selbst versuche, hinzusehen, Zusammenhänge zu verstehen und ehrlich mit mir zu bleiben. Manches bleibt offen, manches widersprüchlich. Das halte ich aus. Mein Blick ist kein Nachrichtenstrom und kein Meinungsportal. Es ist ein persönlicher Zugang zur Welt, wie ich sie wahrnehme – mit all ihren Brüchen, Ungerechtigkeiten und Wiederholungen. Wenn diese Texte dazu beitragen, dass jemand einen Moment innehält, anders hinschaut oder einen Gedanken mitnimmt, dann haben sie ihren Sinn erfüllt.