Briefe an Schimon
Fiktive, aber lebensnahe Briefwechsel über das, was Menschen bewegt. Persönlich, ehrlich und im echten Austausch mit Schimon – als Coach, Zuhörer und Fragesteller. Jeder Brief öffnet eine neue Perspektive. Jeder Dialog erzählt von Mut, Veränderung und dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags.
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Susi schreibt: Die Trümmer der Beziehung
Die schmerzhafte Wahrheit hinter Susis Schutzpanzer. Auf Schimons drängende Frage hin blickt Susi tief in die Ruinen ihrer vergangenen Ehe. Sie erkennt, dass sie nicht erst seit der Scheidung auf sich allein gestellt ist, sondern dass sie die „eiserne Festung“ mitten in einer einsamen Ehe bauen musste, um zu überleben. Eine radikal ehrliche Abrechnung mit der Vergangenheit und der erste Schritt, das alte Misstrauen endlich zu verlernen.
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Schimon schreibt: Die Trümmer der Festung – Warum wir verlernt haben, um Hilfe zu bitten
Warum fällt es uns so unendlich schwer, nach Hilfe zu fragen? Schimon feiert Susis „Küchentisch-Bündnis“ als psychologischen Meilenstein und lüftet das Geheimnis echter Verbindung: Perfektion erzeugt Distanz, während Verletzlichkeit Nähe schafft. Doch er stellt auch die unbequeme Frage nach dem Ursprung unserer Schutzmauern. Eine einfühlsame Einladung, die Ruinen unserer Vergangenheit zu betrachten, um die Festungen der Gegenwart endlich verlassen zu können.
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Susi schreibt: Das Küchentisch-Bündnis
Ein ungeplantes Gespräch bricht die Mauern zwischen Mutter und Sohn. Ermutigt durch Schimons Worte wagt Susi am Küchentisch einen Schritt, vor dem sie immense Angst hatte: Sie zeigt sich ihrem 17-jährigen Sohn Jonas gegenüber vollkommen verletzlich. Was als schmerzhaftes Geständnis beginnt, verwandelt sich in ein starkes, neues Bündnis auf Augenhöhe. Ein zutiefst berührender Wendepunkt auf Susis Weg aus der Fürsorgefalle.
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Schimon schreibt: Das Tabu der erschöpften Liebe – Wenn Kinder uns Kraft kosten
Wie liebt man seine Kinder bedingungslos, während man an der unaufhörlichen Verantwortung schier zerbricht? Schimon reagiert auf Susis verletzliches Geständnis und bricht das wohl größte gesellschaftliche Tabu der Mutterschaft. Er entlarvt den unbarmherzigen Mythos der „eisernen Festung“ und zeigt einen pragmatischen Weg aus der Schuldspirale. Eine Einladung, die Perfektion abzulegen und echte Begegnung auf Augenhöhe zu wagen.
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Susi schreibt: Die Zerrissenheit der Löwenmutter
Ein anstrengender Montag in der Werbeagentur bringt Susi an ihre emotionalen Grenzen. Während sie im Meeting professionell funktioniert, plagen sie zu Hause quälende Schuldgefühle wegen ihrer Kinder, die in den Sommerferien viel zu oft sich selbst überlassen sind. In ihrer Mittagspause flieht sie in den Park, liest Schimons Nachricht und fasst einen radikal ehrlichen Entschluss. Am Abend bricht sie am Küchentisch ein schmerzhaftes gesellschaftliches Tabu und spricht aus, was viele Mütter im Stillen zerreißt.
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Schimon schreibt: Wenn das Schweigen bricht – Vom Mut, wieder anzufangen
Nach genau 514 Tagen des Schweigens blickt Schimon auf eine E-Mail, die alles verändert. Er reflektiert, warum uns das ständige Funktionieren oft als emotionaler Schutzpanzer dient und warum Stille selten Desinteresse bedeutet. Ein tiefer Einblick in die Psychologie des Ausweichens und eine warmherzige Antwort auf Susis mutigen Neuanfang. Ein Plädoyer für den Mut, das eigene Schweigen endlich zu brechen.
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Susi schreibt: Wenn Funktionieren nicht mehr reicht
Susi ist 45, alleinerziehend und müde vom bloßen Funktionieren im Alltag. Nach über 500 Tagen des Schweigens wagt sie an einem stillen Spätsommerabend den mutigen Schritt und schreibt wieder an Schimon. Weil sie spürt, dass ihr das eigene Leben leise durch die Finger rinnt. Der berührende Auftakt unserer fortlaufenden Blog-Reihe.
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Wenn Fürsorge zur Falle wird – und Schuldgefühle uns vom Leben abhalten
Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Beitrag beginne. Denn Susis letzte Mail hat mich an etwas erinnert, das ich selbst nur zu gut kenne – diesen tief verankerten Satz in uns: „Wenn ich an mich denke, lasse ich andere im Stich.“Wie oft habe ich Menschen begleitet, die genau daran innerlich zerbrochen sind. Eltern, Pflegende, Menschen mit viel Verantwortung. Sie alle glaubten, sie dürften sich selbst nicht wichtig nehmen, weil sonst etwas – oder jemand – zu kurz kommt.Aber das ist ein Trugschluss. Eine Lebenslüge, die sich oft unbemerkt in unser Denken schleicht, genährt von Erziehung, gesellschaftlichen Erwartungen, alten Mustern. Dabei ist es genau andersherum: Nur wer für sich sorgt,…
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Wenn Worte Brücken bauen – ein neues Projekt beginnt
Heute möchte ich euch von etwas erzählen, das mir besonders am Herzen liegt. Ein neues Projekt auf meinem Blog, das vielleicht mehr ist als nur eine Serie von Texten. Es geht um Begegnung, um das, was unausgesprochen bleibt, und um den Wunsch, Menschen auf eine ganz stille, unaufdringliche Weise zu berühren. Das Projekt heißt „Briefe an Schimon“. Die erste Serie darin trägt den Titel „Susi schreibt…“. Und vielleicht ist genau das der Anfang von etwas, das sich in viele Richtungen entfalten kann. Alles fing mit einem Gedanken an, der mich schon lange begleitet. Ich habe in vielen Gesprächen festgestellt, dass es Menschen oft schwerfällt, sich Hilfe zu holen. Selbst dann,…
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Wenn das Leben zu viel wird: Eine Mutter schreibt mir einen bewegenden Brief
Ich saß gerade mit einer Tasse Kaffee am Schreibtisch, als ich die Mail von Susi geöffnet habe. Eine völlig unbekannte Frau, die mir offen von ihrem Alltag als alleinerziehende Mutter schreibt – müde, überfordert, suchend. Ihre Worte haben mich sofort erreicht. Sie klingen nicht verzweifelt im dramatischen Sinn, sondern ehrlich, durchdacht, kraftvoll – obwohl es gerade an Kraft mangelt. Ich habe gemerkt: Hier schreibt jemand, der schon viel durchdacht hat, aber im Moment einfach die Luft zum Atmen fehlt.Ich musste nicht lange überlegen. Noch am Vormittag habe ich mich hingesetzt und ihr geantwortet. Jetzt warte ich – gespannt, ob und wann sie sich wieder meldet. Susis Nachricht an mich Betreff:…