Tödliche Illusionen und der Verrat der Presse: Warum wir den Nachrichten nicht mehr trauen können
Es gehört mittlerweile zu meinen festen Ritualen, dem ehemaligen Sprecher der IDF, Arye Sharuz Shalicar, zuzuhören. Seine Stimme ist oft eine der wenigen, die Licht in das Dunkel bringt, das wir hier durch die gefilterten Nachrichten erhalten. Besonders seine letzte Ausgabe, aufgenommen am 12. Dezember 2025, hat mich tief bewegt und lange nachdenken lassen. Wir schreiben nun genau zwei Jahre und zwei Monate nach dem schrecklichen Massaker vom 7. Oktober, und während die Welt sich weitergedreht hat, tragen Zehntausende in Israel die Wunden dieser Zeit noch immer offen oder tief in ihrer Seele verborgen. Es ist mir ein Bedürfnis, die Punkte, die Arye angesprochen hat, heute mit euch zu teilen und tief in ein Thema einzutauchen, das einen handfesten Skandal darstellt – einen Skandal, der erklärt, warum wir oft ein völlig verzerrtes Bild der Realität erhalten. Bitte nehmt euch heute etwas Zeit für diesen Text, denn was ich euch über die Verflechtungen von Terror und Medien erzählen muss, geht uns alle an.
Zwischen trügerischer Ruhe und lauernder Gefahr
Wenn man Arye zuhört, entsteht vor dem inneren Auge zunächst ein Bild von zwei parallelen Realitäten, die kaum widersprüchlicher sein könnten. Auf der einen Seite sehen wir eine fast wunderbare Rückkehr zur Normalität, ein halb volles Glas. Die Menschen in Israel stehen wieder im Stau, die Restaurants sind gefüllt, an den Stränden wird das Leben gefeiert und Hochzeiten finden statt. Es ist ein Akt des Trotzes und der Resilienz. Die Gesellschaft ist in der Krise eng zusammengerückt, und es grenzt an ein Wunder, dass fast alle Geiseln wieder zu Hause sind. Doch da ist auch das halb leere Glas, die dunkle Wolke, die über diesem sonnigen Alltag schwebt. Die Feinde Israels sind geschwächt, aber nicht verschwunden. Sie nutzen die Ruhe, um sich neu zu formieren. Arye beschreibt eindringlich die strategische Doppelschlinge des iranischen Regimes: die ständige Bedrohung durch Raketen und die Gefahr einer Bodeninvasion durch Milizen über Jordanien. Der islamofaschistische Feind ruht nicht. Es ist wie bei einem Hausbesitzer, der nach einem schweren Einbruch die Fenster repariert und versucht, wieder ruhig zu schlafen, während er genau weiß, dass die Einbrecher noch immer im Garten lauern und ihre Werkzeuge schärfen.
Wenn der Schiedsrichter heimlich für eine Mannschaft spielt
Doch was mich am meisten aufwühlt, ist die zweite Front dieses Krieges: der Kampf um die Wahrheit. Arye Sharuz Shalicar präsentiert in seinem Podcast Zahlen einer Studie des Meir Amit Informationszentrums für Geheimdienste und Terrorismus, die jedem objektiven Beobachter den Atem rauben müssen. Diese Studie hat die Identitäten von 266 Palästinensern überprüft, die im Gazastreifen getötet und uns als Journalisten oder Medienschaffende verkauft wurden. Das Ergebnis ist eine Bankrotterklärung für die internationale Berichterstattung: Von diesen 266 Personen waren mindestens 157 nachweislich Mitglieder oder aktive Unterstützer von Terrororganisationen. Wir sprechen hier von fast sechzig Prozent. Allein 104 der Getöteten gehörten der Hamas an, viele davon waren direkt in militärische Strukturen eingebunden. Weitere 45 waren mit dem Islamischen Jihad verbunden. Das bedeutet, dass wir jahrelang Berichte von Menschen konsumiert haben, die eine systematische Doppelrolle spielten. Tagsüber trugen sie die Presseweste und die Kamera, nachts oder sogar zeitgleich die Waffe. Sie waren keine unschuldigen Beobachter, sondern Teil der Propagandamaschinerie, besonders in Zusammenarbeit mit Sendern wie Al Jazeera. Vielleicht ist an dieser Stelle der Vergleich mit einem Fußballspiel zutreffend, bei dem man feststellt, dass der Schiedsrichter unter seinem Trikot das Trikot einer Mannschaft trägt und heimlich selbst Bälle ins Tor schießt, während die Sportnachrichten ihn weiterhin als neutralen Unparteiischen bezeichnen.
The scandal surrounding the murder of Ahmed Abu Matar, a Palestinian man who worked as an engineer at PMP, a ZDF partner, continues to surround the German channel ZDF. After the Israeli army killed him, it was revealed that he had been a platoon commander in Hamas the entire time pic.twitter.com/nQ44x1MHcI
— Boris Shamuilov (@BorisShamu47884) December 13, 2025
Ein Hohn für die Wahrheit und die Opfer
Vor dem Hintergrund dieser erdrückenden Beweislast wirken die aktuellen Reaktionen unserer öffentlich-rechtlichen Sender fast schon zynisch. Nachdem bekannt wurde, dass ein für eine Produktionsfirma des ZDF tätiger Mitarbeiter tatsächlich ein Mitglied einer Hamas-Unterorganisation war, versuchten ARD und ZDF ihr Gesicht zu wahren. Der Bayerische Rundfunk verkündete stolz, man habe alle Mitarbeiter im Gazastreifen überprüft. Das Ergebnis klingt wie ein schlechter Scherz: Alle hätten in persönlichen Gesprächen glaubhaft versichert, keinerlei Nähe zu Terrororganisationen zu haben. Man fragt also Menschen, die in einem Terrorregime leben, ob sie Teil dieses Regimes sind, und gibt sich mit einem einfachen Nein zufrieden. Das ist kein Journalismus, das ist fahrlässige Naivität. Diese Menschen haben uns jahrelang Bilder geliefert, die Emotionen schüren und Fakten verdrehen sollten, wie etwa die inszenierte Hungersnot, während die Hamas Babynahrung hortete, um Bilder zu erzeugen, die die Weltgemeinschaft aufschreien lässt.
In GAZA wurden tonnenweise Säuglingsnahrung und Kindernahrung in geheimen HAMAS-Lagern gefunden.
— Georg Pazderski (@Georg_Pazderski) December 11, 2025
Die HAMAS hatte nie die Absicht, die Menschen in GAZA zu ernähren.
Sie stahlen das Essen, versteckten es vor den Leuten, damit sie das Märchen von der Hungersnot verbreiten konnten.… pic.twitter.com/AKMwnqu75t
Noch schlimmer wiegt der Fall der Geisel Noa Marciano, die im Al-Shifa-Krankenhaus nicht von einem Arzt geheilt, sondern ermordet wurde. Wenn Ärzte morden und Journalisten Terroristen sind, verschwimmen alle Grenzen. Wir müssen uns eingestehen, dass wir oft nicht informiert, sondern manipuliert wurden. Es bleibt ein bitterer Beigeschmack, wenn man realisiert, dass unsere Rundfunkgebühren möglicherweise indirekt dazu beigetragen haben, Terroristen eine Plattform zu bieten.
Fühlst du dich angesichts dieser Fakten von den deutschen Medien noch ernst genommen, oder hast du das Vertrauen in die Objektivität der Berichterstattung aus dem Nahen Osten mittlerweile komplett verloren?
Schreibt mir eure ehrliche Meinung unbedingt in die Kommentare.
Euer Schimon
Entdecke mehr von Schimons Welt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.


