Mehr als nur Texte: Wie ich mit der richtigen KI-Sprache komplexe Tabellen-Formeln erstelle
Gestern Abend hatte ich echt so einen Moment – wie ein richtiger Aha-Effekt. Ich saß vor meinem Rechner, weil ich für meine Arbeit endlich Ordnung in meine Zeiterfassung bringen wollte. Bisher war das bei mir immer eine ziemlich mühsame Angelegenheit in Papierform. Ich saß am Monatsende da, hatte meinen Zettel vor mir und habe mit dem Taschenrechner die Stunden zusammengezählt. Das hat nicht nur ewig gedauert, sondern man hofft auch jedes Mal, dass man sich nicht doch irgendwo vertippt hat.
Dabei bin ich eigentlich alles andere als ein Neuling auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Ich bin von der ersten Stunde an dabei. Als ChatGPT damals herauskam, habe ich mir sofort gesagt: Ich möchte hier nicht den Anschluss verlieren. Seit Jahren liegt mein Schwerpunkt vor allem in der Arbeit mit Texten. Ich habe unzählige Erfahrungen gesammelt, wie man die richtigen Fragen stellt und wie man präzise Anweisungen formuliert. Ich weiß heute genau, was man als feste Instruktion speichern sollte, wie man einen Prompt für einen ganz bestimmten Schreibstil aufbaut und wie man Tools wie NotebookLM für tiefgehende Recherchen nutzt.
Trotz dieser Routine im Textbereich bin ich kein Programmierer. In Sachen Excel-Tabellen hatte ich bisher kaum Erfahrung. Ich wusste zwar, dass es die Lösung für mein Zettel-Chaos ist, aber die Erstellung komplexer Formeln hat mich immer abgeschreckt. Gestern Abend habe ich dann zum ersten Mal den Versuch gewagt, mein Wissen über das richtige „Prompten“ auf dieses völlig neue Feld zu übertragen.
Ich habe der KI einfach genau so beschrieben, wie ich es bei einem Text tun würde, was ich will: Eine Spalte für das Datum, eine für den Arbeitsbeginn, eine für das Ende und ein Feld für die Gesamtstunden. Und was dann passierte, war wirklich faszinierend. Es fühlte sich an, als würde ein unsichtbarer Geist durch meine Tabelle huschen. Die Codes und Formeln erschienen wie von selbst in den Zellen, ohne dass ich eine einzige Zeile Code selbst schreiben musste. Als ich meine Daten zum Testen eingetragen habe, passierte die Magie: Alles wurde sofort korrekt zusammengezählt.
Mir ist dabei klargeworden: Mein jahrelanges Training, wie man mit der KI spricht, hat sich hier eins zu eins ausgezahlt. Es ist eine enorme Erleichterung, aber man muss eben wissen, wie man seine Wünsche formuliert. Ein verdrehter Satz und die KI versteht nicht, was man eigentlich will. Man muss diese neue Sprache der Anweisungen erst einmal meistern.
Dieser Erfolg mit der Tabelle war für mich ein echtes Highlight. Es hat mich zum Nachdenken gebracht, ob ich mein Wissen – vor allem darüber, wie man die KI richtig füttert, damit sie genau den Stil oder das Ergebnis liefert, das man braucht – nicht öfter mit euch teilen sollte. Vielleicht in einem Livestream auf YouTube, um direkt zu zeigen, wie ich meine Prompts schreibe oder wie ich mit NotebookLM arbeite.
Mich würde brennend interessieren, ob euch solche Themen interessieren. Hättet ihr Lust auf ein Seminar oder einen Livestream, in dem wir uns diese „Sprache der KI“ mal genauer anschauen? Schreibt mir eure Meinung dazu sehr gerne in die Kommentare – ich freue mich auf eure Rückmeldungen.
Euer Schimon
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