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Das große Geschäft mit der Menschlichkeit
Es war heute Morgen noch still draußen, als ich mit meiner kleinen Wilma durch den kühlen Nebel lief. Die Luft war frisch, fast schneidend, und während Wilma vergnügt im feuchten Laub schnupperte, hingen meine Gedanken noch an einer Begegnung von gestern fest. Ich war am Supermarkt gewesen, eigentlich nur für ein paar Besorgungen, als mir am Eingang zwei junge Männer den Weg versperrten. Mit Klemmbrettern bewaffnet und einem offensiven Lächeln forderten sie meine Zeit und vor allem meine Unterschrift für eine Hilfsorganisation. Es ist diese Zeit im Jahr, kurz vor den Feiertagen, in der die Herzen der Menschen weicher werden – und die Portemonnaies lockerer sitzen sollen. Doch statt Mitgefühl…