Wirtschaft

Nvidia setzt auf Israel: Warum der KI-Gigant seine Präsenz im Land massiv ausbaut

Der Technologiekonzern Nvidia hat auf der CES 2026 eine umfassende Erweiterung seiner Standorte in Israel angekündigt und die zentrale Bedeutung des Landes für die weltweite Chip-Entwicklung betont. CEO Jensen Huang plant, die Zahl der Mitarbeiter im Land auf 15.000 zu verdreifachen, da bereits heute der Großteil der entscheidenden Supercomputer-Komponenten aus „israelischer Feder“ stammt.

Auf der Technologiemesse CES 2026 in Las Vegas sorgte Nvidia-Chef Jensen Huang für Aufsehen, als er detaillierte Einblicke in die strategische Ausrichtung des wertvollsten Unternehmens der Welt gab. Im Zentrum der Präsentation stand die Vorstellung eines neuen Supercomputers, dessen Herzstück maßgeblich in Israel entwickelt wurde. Von den sechs zentralen Chips des Systems stammen laut Huang bereits vier aus den israelischen Entwicklungszentren des Konzerns. Dabei handelt es sich unter anderem um die BlueField-4 DPU sowie wichtige Netzwerkkomponenten wie den ConnectX-9 SuperNIC und verschiedene hochmoderne Switches. Huang betonte, dass die israelischen Teams eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung komplexer technologischer Herausforderungen spielen und stellte in Aussicht, dass in Zukunft möglicherweise die gesamte Chip-Architektur neuer Systeme in Israel entstehen könnte. Diese technologische Abhängigkeit ist das Ergebnis einer langfristigen Strategie, die vor allem durch die 6,9 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme des Netzwerkspezialisten Mellanox im Jahr 2019 an Fahrt gewann. Seitdem hat sich der Standort Yokneam zum wichtigsten Knotenpunkt außerhalb der USA entwickelt.

Um diesen Erfolgskurs fortzusetzen, plant Nvidia eine massive Expansion seiner Kapazitäten. Die aktuelle Belegschaft von etwa 5.000 Mitarbeitern soll in den kommenden Jahren auf 15.000 anwachsen. Ein wesentlicher Baustein dieser Pläne ist der Bau eines neuen, 160.000 Quadratmeter großen Campus in Kiryat Tivon. Das Projekt wird auf einem staatlichen Grundstück realisiert und stellt eine der größten privaten Investitionen im israelischen Hochtechnologiesektor der letzten Jahre dar. Neben der technologischen Exzellenz hob Huang besonders die außergewöhnliche Betriebskultur hervor. Die Fluktuationsrate am israelischen Standort liegt bei lediglich ein bis zwei Prozent, was in der schnelllebigen Tech-Branche als Seltenheit gilt. Viele Mitarbeiter sind seit über zwei Jahrzehnten im Unternehmen tätig, was laut Konzernführung eine enorme Stabilität und tiefgreifendes Expertenwissen garantiert. Der CEO kündigte zudem an, das Land in naher Zukunft persönlich besuchen zu wollen, um die enge Bindung zwischen der Konzernleitung und den lokalen Teams weiter zu festigen.

Warum Innovation und Fortschritt untrennbar mit israelischem Mut verbunden sind

Wenn ich diese Nachrichten lese, empfinde ich eine tiefe Bewunderung für die Menschen in Israel. Es ist faszinierend zu sehen, wie ein Land, das so oft im Zentrum globaler Spannungen steht, gleichzeitig der Motor für die Technologien von morgen ist. Für mich ist das ein klares Zeichen von Resilienz und unbändigem Lebensmut. Während manche Stimmen in der Welt nach Boykotten rufen, zeigt die Realität bei Nvidia ganz deutlich, wie absurd solche Forderungen eigentlich sind. Wer heute versucht, Israel technologisch zu isolieren, müsste konsequenterweise auf sein Smartphone, jede moderne KI-Anwendung und sogar auf lebensrettende medizinische Innovationen verzichten. Das wäre in etwa so, als würde man versuchen, ein Auto ohne Räder zu fahren oder ein Haus ohne Fundament zu bauen. Es funktioniert schlichtweg nicht, weil die israelische Innovationskraft wie ein unsichtbares Netz in unserem gesamten modernen Alltag verwoben ist.

Ich stehe hier ganz klar an der Seite Israels und sehe es als meine Aufgabe, diesen Beitrag zur Aufklärung zu leisten. Es geht nicht nur um nackte Zahlen oder Marktkapitalisierungen von Billionen Dollar. Es geht um die Menschen vor Ort, die Jensen Huang so treffend als fleißig, klug und engagiert beschrieben hat. Diese Mitarbeiter verteidigen ihre Heimat oft nicht nur mit dem Verstand am Schreibtisch, sondern tragen eine Verantwortung, die weit über den Feierabend hinausgeht. Dass ein Weltmarktführer wie Nvidia seine Zukunft so bedingungslos an diesen Standort knüpft, ist für mich die schönste Antwort auf jede Form von Antisemitismus oder Ausgrenzung. Es zeigt, dass Qualität, Intelligenz und ein starker Charakter am Ende immer siegreich sind. Ich freue mich über diese Entwicklung, denn sie gibt uns allen Hoffnung auf eine Zukunft, in der Kooperation und Brillanz die Oberhand behalten.

Wie siehst Du diese Entwicklung bei Nvidia und die zentrale Rolle Israels für unsere Technik? Schreib mir Deine Gedanken dazu gerne in die Kommentare, ich bin gespannt auf Deine Perspektive.

Euer Schimon


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Peter Winkler ist Aquaponiker, Coach und Blogger. Sein theologisches Studium war die Basis für eine langjährige Tätigkeit in der sozialen Arbeit. Seit 2012 beschäftigt er sich mit der Aquaponik. Durch seine Expertise entstanden mehrere Produktionsanlagen im In.- und Ausland. Mit dem Blog "Schimons Welt" möchte er die Themen teilen, die ihn bewegen und damit einen Beitrag für eine bessere Welt leisten.

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