Persona non grata: Warum Francesca Albanese in Berlin keine Bühne mehr bekommen darf
Es gibt Momente, in denen die Grenze zwischen berechtigter Kritik und gefährlicher Agitation nicht nur verschwimmt, sondern vorsätzlich eingerissen wird. Wir erleben gerade, wie Francesca Albanese, die UN-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, erneut versucht, in Berlin eine Bühne zu finden. Doch wer ist diese Frau wirklich? Hinter dem Titel einer UN-Expertin verbirgt sich eine Akteurin, die seit Jahren durch antisemitische Narrative und eine erschreckende Nähe zu den Feinden der Demokratie auffällt. Ihr Auftritt beim Al Jazeera Forum in Doha im Februar 2026 war der finale Sündenfall: Dort stand sie in einer Reihe mit dem Hamas-Führer Khaled Maschal und dem iranischen Außenminister. Dass sie in diesem Umfeld Israel als „gemeinsamen Feind der Menschheit“ markierte, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer tief sitzenden ideologischen Überzeugung.
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Wer Francesca Albanese verstehen will, muss sich ihre Historie ansehen. Sie ist keine Unbekannte in der Verbreitung antisemitischer Codes. Schon früher sprach sie von einer „jüdischen Lobby“, die die USA kontrolliere – ein klassisches Motiv der Verschwörungsmythen, das direkt aus den dunkelsten Kapiteln der Geschichte entlehnt zu sein scheint. Sie vergleicht die Politik Israels regelmäßig mit dem Nationalsozialismus und bezeichnete das Massaker vom 7. Oktober 2023 nicht als Akt des Terrors, sondern als „Reaktion auf Unterdrückung“. Diese Relativierung von Gewalt gegen Juden ist unerträglich. Wenn sie nun behauptet, mit dem „Feind der Menschheit“ lediglich ein „System“ und das „Kapital“ zu meinen, nutzt sie nur eine weitere Chiffre, die seit Jahrhunderten gegen jüdisches Leben eingesetzt wird. Es ist politische Brandstifterei unter dem Deckmantel des Völkerrechts.
Es ist ein Skandal, dass Francesca Albanese in Berlin eine Bühne bekommen soll. Sie tritt gemeinsam mit einem Anführer der Hamas und dem iranischen Außenminister auf. Sie bezeichnet den jüdischen Staat als „gemeinsamen Feind der Menschheit“. Der Außenminister Wadepuhl sagt…
— Ambassador Ron Prosor (@Ron_Prosor) February 16, 2026
Wenn nun Verteidiger anführen, ihre Worte in Doha seien „aus dem Zusammenhang gerissen“ worden, führt das am eigentlichen Kern vorbei. Es geht nicht nur um ein einzelnes, hasserfülltes Zitat, sondern um ein systematisches Muster. Wer sich auf eine Bühne mit Hamas-Führern begibt und gleichzeitig die Sprache nutzt, die Israel als universelles Übel markiert, betreibt keine Menschenrechtspolitik, sondern ideologische Mobilmachung. Die diplomatische Neutralität, die ihr Amt verlangt, hat Francesca Albanese längst gegen eine Rolle als Aktivistin eingetauscht. Eine UN-Berichterstatterin, die die Distanz zu Terrororganisationen verliert und antisemitische Codes bedient, verwirkt ihr Recht auf diplomatische Immunität in unserem Land.
Deshalb ist meine Forderung klar: Unser Außenminister Johann Wadephul muss über die bloße Rücktrittsforderung hinausgehen. Es reicht nicht mehr zu sagen, sie sei „unhaltbar“. Eine Person, die antisemitische Narrative bedient und sich mit den Architekten des Terrors gemein macht, muss zur Persona non grata erklärt werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass öffentliche Gelder oder Berliner Kulturinstitutionen wie das Kino Babylon dazu genutzt werden, diesem Hass eine Plattform zu bieten. Berlin hat eine historische Verantwortung, die über diplomatische Höflichkeit hinausgeht. Antisemitismus darf in dieser Stadt niemals wieder normalisiert werden – egal, welches offizielle Siegel die Person trägt, die ihn verbreitet. Es ist Zeit, die rote Linie nicht nur zu ziehen, sondern sie auch zu verteidigen.
Ich frage Euch: Wie seht Ihr das? Ist die Forderung nach einer „Persona non grata“-Erklärung der richtige Weg, um unsere demokratischen Werte zu schützen, oder müssen wir solche Stimmen im Sinne der Meinungsfreiheit aushalten? Eure Meinung ist mir wichtig – lasst uns unten in den Kommentaren darüber diskutieren.
Euer Schimon
Bild: Francesca Albanese in Bogotá, Kolumbien, Juli 2025 Autor: Offizieller Fotograf der kolumbianischen Präsidentschaft
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