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Papst Leo XIV. und die Nahost-Krise: Warum Verhandlungen mit „Amalek“ zum Scheitern verurteilt sind
Papst Leo XIV. fordert Verhandlungen im Nahost-Konflikt – doch ist das moralisch vertretbar? Eine kritische Analyse über das Schweigen zum Mullah-Regime, die historische Verantwortung der Kirche gegenüber dem Judentum und warum der Kampf gegen „Amalek“ keinen diplomatischen Kompromiss zulässt. Ein Plädoyer für echte christliche Solidarität mit Israel.
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21.02.1970 – Anschlag auf Swissair-Flug 330: Ein dunkles Kapitel des Nahostkonflikts in Europa
Erfahre alles über den 21. Februar 1970: Der Bombenanschlag auf Swissair-Flug 330 bei Würenlingen. Schimon analysiert die Hintergründe der Terrorgruppe PFLP-GC und das tragische Schicksal der 47 Opfer im Kontext des Nahostkonflikts.
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20.02.1939 – Hakenkreuze im Herzen New Yorks: Der Tag, an dem der Hass den Madison Square Garden füllte
Es gibt Momente in der Geschichte, die sich wie ein dunkler Schatten über die Seele legen, wenn man sie heute betrachtet. Momente, in denen der Hass so laut und unverfroren auftrat, dass man kaum glauben mag, dass sie sich in einer Stadt ereigneten, die wir heute als Symbol der Freiheit kennen. Heute möchte ich mit euch über einen solchen Tag sprechen: den 20. Februar 1939. Ein Tag, an dem das Herz von New York, der Madison Square Garden, zum Schauplatz einer der verstörendsten Kundgebungen der modernen Geschichte wurde. Es war ein Montagabend, an dem das Gift des Nationalsozialismus versuchte, im Herzen der amerikanischen Demokratie Wurzeln zu schlagen. Stellt euch vor,…
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19.02.2020 – Sechs Jahre nach Hanau: Zwischen behördlichem Versagen und menschlicher Zivilcourage
Wenn ich heute Morgen auf mein Kalenderblatt schaue und das Datum des 19. Februars lese, legt sich eine schwere Traurigkeit über meine Gedanken. Es ist nun sechs Jahre her, dass in Hanau neun junge Menschen aus unserer Mitte gerissen wurden, und doch fühlt sich der Schmerz so unmittelbar an, als wäre die Nacht von 2020 erst gestern gewesen. Ich halte inne und spreche ihre Namen leise aus, denn sie sind mehr als nur eine Erinnerung; sie sind ein Teil unserer gemeinsamen Geschichte, die an diesem Abend so grausam erschüttert wurde. Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan…
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Persona non grata: Warum Francesca Albanese in Berlin keine Bühne mehr bekommen darf
Skandal um Francesca Albanese: Schimon fordert Konsequenzen für die UN-Berichterstatterin in Berlin. Warum die Einstufung als Persona non grata nach ihren antisemitischen Äußerungen und dem Auftritt mit Hamas-Führern unumgänglich ist. Ein Plädoyer gegen Hass auf Schimons Welt.
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17.02.2024 – Wenn die Israelfahne zur Zielscheibe wird
Zwei israelische Fahnen an einer Bushaltestelle am Potsdamer Platz – leider kein alltägliches Bild in einer weltoffenen Stadt. Am 17. Februar 2024 wurde genau dieser Anblick zum Auslöser für einen Gewaltausbruch, der mich bis heute fassungslos macht. Es war ein Samstagnachmittag, der uns schmerzhaft daran erinnert, dass die Freiheit, seine Identität offen zu zeigen, für viele von uns an einer Bordsteinkante enden kann. Vor genau zwei Jahren ereignete sich im Herzen Berlins eine Szene, die mich auch heute noch fassungslos macht. Ein 41-jähriger Mann war an diesem Samstagnachmittag unterwegs, er kam gerade von einer Solidaritätskundgebung und trug zwei israelische Fahnen bei sich – ein Zeichen der Identität und Verbundenheit. Doch…
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Vom Warschauer Ghetto zur Knesset: Warum der 16. Februar jüdische Geschichte schrieb
Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Kalender uns Geschichten erzählt, die weit über das bloße Datum hinausgehen. Wenn ich heute auf den 16. Februar blicke, dann sehe ich nicht nur einen Tag im Winter, sondern einen tiefen, schmerzvollen und zugleich hoffnungsvollen Pfad der jüdischen Geschichte. Es ist ein Datum, das uns zeigt, wie eng Vernichtung und Neuanfang, Ungerechtigkeit und Gerechtigkeit beieinanderliegen können. Wenn wir genau hinsehen, erkennen wir einen roten Faden, der sich durch die letzten Jahrzehnte zieht und uns etwas über die Zusammenhänge lehrt, die man oft nur bei genauerer Betrachtung erkennt. Von der Vernichtung zur lauten Stimme Stell Dir vor, es ist der 16. Februar 1943. In…
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11.02.1986 – Vom Gulag in die Freiheit: Wie Natan Scharanski das Sowjet-Regime bezwang und zur jüdischen Legende wurde
Die Geschichte von Natan Scharanski ist eine der bewegendsten Erzählungen über menschliche Standhaftigkeit und den Kampf für die Freiheit im 20. Jahrhundert. Wenn wir uns diesen 11. Februar 1986 genauer ansehen, blicken wir in die Zeit des kalten Krieges, der auf dem Rücken einzelner Menschen ausgetragen wurde. Natan (damals Anatoli) Scharanski war ein hochbegabter Mathematiker und Schachspieler. In den 1970er Jahren wurde er zu einem der führenden Köpfe der jüdischen Ausreisebewegung in der Sowjetunion, den sogenannten „Refuseniks“. Das waren Menschen, denen der Staat die Ausreise nach Israel verweigerte, oft mit der absurden Begründung, sie seien Geheimnisträger. Scharanski war zudem Gründungsmitglied der Moskauer Helsinki-Gruppe, die die Einhaltung der Menschenrechte überwachte. Damit…
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10.02.1970 – Blutbad in München: Warum dieser jüdische Held 55 Jahre vergessen wurde?
Während ich heute durch meine Notizen für das „Kalenderblatt“ ging, blieb ich an einem Datum hängen, das mich seitdem nicht mehr loslässt. Ich saß hier an meinem Schreibtisch, und je tiefer ich in die Details des 10. Februars 1970 eintauchte, desto mehr wurde mir klar, dass ich heute über dieses Ereignis berichten muss. Es ist die Geschichte eines Anschlags am Flughafen München-Riem, die mich tief bewegt hat. Ich sehe die Bilder vor mir: Ein Transitbus auf dem Rollfeld, Menschen voller Erwartung auf ihre Reise nach London, und plötzlich bricht das pure Chaos aus. Inmitten dieser Panik steht Aryeh Katzenstein, ein 32-jähriger Familienvater. Ich frage mich seither unaufhörlich, was in diesem…
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24.01.1933 – Wenn der Hörsaal zum Schlachtfeld wird
In den Januartagen des Jahres 1933, nur eine Woche vor dem endgültigen Umbruch in Deutschland, spielten sich an der Universität Breslau Szenen ab, die uns heute als Mahnung dienen müssen. Ein Bericht der Vossischen Zeitung vom Dienstag, den 24. Januar 1933, zeichnet ein erschütterndes Bild von Hass und organisierter Gewalt gegen die Freiheit der Lehre. Die Atmosphäre an den deutschen Universitäten war damals bis zum Zerreißen gespannt. Nationalsozialistische Studentenorganisationen hatten das Ziel, jüdische Gelehrte und demokratisch gesinnte Professoren systematisch zu vertreiben. Professor Ernst Cohn, ein anerkannter Jurist und Sozialdemokrat, stand im Fadenkreuz dieser Bewegung. Am Morgen des 24. Januar 1933 eskalierte die Situation: Schon beim Betreten der Universität wurden stürmische…

























