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Freiheitskampf und Zensur des Internets: Iranische Proteste und die internationale Reaktion

Während das iranische Regime mit einer totalen Internetsperre und massiven Drohungen versucht, den wachsenden Volkszorn im Keim zu ersticken, bekundet Israel seine tiefe Solidarität mit den Demonstranten. Die Lage in Teheran und anderen Großstädten spitzt sich am heutigen Sonntag dramatisch zu, da die Führung der Revolutionsgarden ein entschiedenes Vorgehen gegen die Freiheitsbewegung angekündigt hat.

Die landesweiten Proteste im Iran haben am 11. Januar 2026 eine neue Stufe der Eskalation erreicht. Wie der Sender Iran International am 11. Januar 2026 unter Berufung auf Augenzeugenberichte meldete, setzt die Regierung in der Hauptstadt Teheran verstärkt Überwachungsdrohnen ein, um die Menschenmengen zu kontrollieren und zu dokumentieren. Trotz einer nun schon drei Tage andauernden, fast vollständigen Abschaltung des Internets finden die Menschen Wege, sich zu organisieren und ihren Unmut kundzutun. In den übermittelten Videoaufnahmen ist zu hören, wie Demonstranten Parolen zur Unterstützung von Reza Pahlavi rufen und damit einen deutlichen Kurswechsel in der Führung des Landes fordern. Die politische Führung in Teheran reagiert auf diese anhaltende Instabilität mit verschärfter Rhetorik. Nachdem bereits das geistliche Oberhaupt Khamenei die Protestierenden als Randalierer bezeichnet hatte und die Justiz davor warnte, die Demonstranten als Krieger gegen Gott einzustufen, forderte nun auch Ali Larijani von den Revolutionsgarden am 11. Januar 2026 ein entschlossenes Durchgreifen der Sicherheitskräfte. International werden diese Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich zu Beginn der heutigen Kabinettssitzung am 11. Januar 2026 besorgt über die Ereignisse. Er betonte, dass das israelische Volk vom Mut der iranischen Bürger beeindruckt sei und Israel den Kampf für die Freiheit unterstütze. Netanjahu verurteilte die Gewalt gegen unschuldige Zivilisten scharf und äußerte die Hoffnung auf eine zukünftige Partnerschaft zwischen einem befreiten Iran und Israel. Menschenrechtsorganisationen befürchten derweil, dass die digitale Isolation des Landes dazu genutzt wird, ein noch gewaltsameres Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen. Die Blockade der Kommunikationswege erschwert es den Menschen massiv, Kontakt zu ihren Angehörigen aufzunehmen oder Informationen über die tatsächliche Zahl der Opfer und Verhaftungen zu verbreiten. Dennoch bleibt die Protestwelle ungebrochen, was Beobachter als Zeichen für die tiefe Entschlossenheit weiter Teile der Bevölkerung werten, das derzeitige System grundlegend infrage zu stellen.

Es macht mich nachdenklich und tief betroffen, mit welcher Entschlossenheit diese Menschen für Werte einstehen, die für uns oft selbstverständlich erscheinen. Dass sie trotz der völligen Isolation vom weltweiten Netz und der drohenden Gewalt nicht weichen, zeigt mir, dass der Wunsch nach Freiheit stärker sein kann als jede noch so repressive Technologie.

Wie denkst Du über den Mut der Menschen im Iran und welche Rolle sollte die Weltgemeinschaft jetzt einnehmen? Ich freue mich auf Deine Sichtweise in den Kommentaren.

Euer Schimon

Bild: Plattform X


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Peter Winkler ist Aquaponiker, Coach und Blogger. Sein theologisches Studium war die Basis für eine langjährige Tätigkeit in der sozialen Arbeit. Seit 2012 beschäftigt er sich mit der Aquaponik. Durch seine Expertise entstanden mehrere Produktionsanlagen im In.- und Ausland. Mit dem Blog "Schimons Welt" möchte er die Themen teilen, die ihn bewegen und damit einen Beitrag für eine bessere Welt leisten.

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