Verrat am eigenen Volk: Wenn mehrere 1.000 Tote in Gaza nur ein „Preis des Krieges“ sind
In einer Welt, in der die täglichen Schlagzeilen mit unterschiedlichen Nachrichten unsere Meinung beeinflussen, gibt es Momente, in denen ein einzelnes Dokument die gesamte Härte einer Realität offenlegt, die wir uns kaum vorstellen mögen. Ich sitze hier und betrachte die Zeilen eines Protokolls, das tiefe Einblicke in die Abgründe des Konflikts im Gazastreifen gibt. Es ist ein Text, der mich traurig und zugleich zutiefst nachdenklich stimmt, denn er zeigt uns eine Wahrheit, die hinter der Propaganda oft verborgen bleibt. Um die aktuelle Situation zu verstehen, müssen wir uns jedoch vor Augen führen, wie alles begann: Dieser Krieg wurde durch ein entsetzliches Massaker gegen Israel ausgelöst, das von Gaza ausging und unermessliches Leid über Unschuldige Israelis brachte. Wenn wir heute über die Zustände in Gaza sprechen, dürfen wir diesen Ursprung nicht ausblenden, denn er markiert den Beginn einer Spirale der Gewalt, unter der vor allem die Zivilbevölkerung leidet.
Palestinian Islamic Jihad leaders acknowledged their rockets were falling inside Gaza and killing civilians. They chose to keep firing.
— Israel Foreign Ministry (@IsraelMFA) January 27, 2026
A senior figure stated: “Even if a thousand are killed by friendly fire, it’s the price of war”.
These are their values.
A terrorist… pic.twitter.com/WqsJ7mMlew
Wenn die eigenen Waffen die Zivilbevölkerung tötet
Es ist schwer zu ertragen, schwarz auf weiß zu lesen, wie ein hochrangiger Anführer des Islamischen Dschihad die Tatsache kommentiert, dass die eigenen, oft technisch mangelhaften Raketen auf die Häuser der Menschen in Gaza stürzen. Die Aussage, dass es der Preis des Krieges sei, selbst wenn tausend Menschen durch das eigene Feuer sterben, lässt mich erschauern. Diese Worte offenbaren eine moralische Leere, die den gesamten Konflikt in ein düsteres Licht rückt. Die Todeszahlen unter der Zivilbevölkerung in Gaza sind nicht nur eine Folge der militärischen Auseinandersetzung, sondern werden maßgeblich durch diese fehlgeleiteten eigenen Raketen beeinflusst. An dieser Stelle erinnere ich mich zum Beispiel an einen Vorfall, wo Raketen in der Gegend von Maghazi im zentralen Gazastreifen von der Hamas auf Israel abgefeuert wurden. Die Geschosse sind nicht nach Israel eingedrungen sondern trafen eine Schule in der Gegend von Nuseirat. Erinnerungen, die mich bis heute beschäftigen. Hinzu kommt die grausame Taktik der Hamas, die eigene Bevölkerung gezielt als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen, was die Zahl der Opfer weiter in die Höhe treibt. Das Dokument zeigt deutlich, dass die Führungsebene sich der technischen Defekte seit Jahren bewusst ist – es werden Kriege von 2014 bis 2021 genannt, in denen diese Probleme bereits auftraten. Dennoch wurde die Produktion fortgesetzt, oft nach Entwürfen der iranischen Revolutionsgarde, die vor Ort offenbar nicht sicher umgesetzt werden konnten.
Die Verantwortung für das Leid tragen
Was mich beim Lesen des Protokolls jedoch auch berührt hat, ist der Hinweis auf die zwei Millionen Facebook-Accounts in Gaza. Inmitten der Unterdrückung gibt es eine digitale Öffentlichkeit, die sich nicht mehr alles gefallen lässt. Dass jeder Einzelne dort zu einem Aktivisten wird, wenn die Raketen am helllichten Tag die eigenen Nachbarn töten, zeigt eine Form von verzweifeltem Mut. Die Menschen in Gaza sehen, dass ihr Leid primär durch die eigenen Terrorgruppen verursacht wurde, die den Krieg provoziert haben und ihn nun auf dem Rücken der Zivilisten austragen. Die Verärgerung der Führung über diese Kritik in den sozialen Medien verdeutlicht, dass die Wahrheit für sie eine Bedrohung darstellt. Es ist eine Wahrheit, die zeigt, dass die Menschen vor Ort als einkalkulierter Kollateralschaden herhalten müssen. Wir müssen verstehen, dass der Weg zum Frieden untrennbar mit der Befreiung der Menschen von jenen Kräften verbunden ist, die das Leben ihrer Bürger so gering schätzen. Es bleibt die bittere Erkenntnis, dass die Raketen, die eigentlich Stärke demonstrieren sollen, in Wahrheit oft das Leben derer zerstören, die sie zu schützen vorgeben.
Dieser Einblick in die internen Protokolle lässt mich mit vielen Fragen zurück. Wie blickst du auf die Verantwortung der Terrorgruppen für das Leid der eigenen Bevölkerung? Ich bin gespannt auf deine Gedanken dazu – lass uns in den Kommentaren darüber sprechen.
Euer Schimon
Bild: IDF
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