Stark durchs Leben
Tipps, Inspiration und Erfahrungen zu Themen wie Resilienz, Burn-out-Prävention, Elternsein, Minimalismus und Selbstorganisation. Diese Kategorie unterstützt Dich dabei, Dein Leben bewusst, strukturiert und mit innerer Stärke zu gestalten – für mehr Gelassenheit und Zufriedenheit im Alltag.
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Corona im Herbst – warum Gelassenheit jetzt die beste Medizin ist
Es ist schon fast Routine geworden: Kaum werden die Tage kürzer, tauchen wieder Schlagzeilen über neue Corona-Varianten auf. Diesmal heißt der Übeltäter „Stratus“, oder wissenschaftlich korrekt XFG. Manche nennen ihn sogar „Frankenstein“. Ein Name, der sich gut verkauft – aber mehr mit Boulevard als mit Wissenschaft zu tun hat. Ich habe mich in die aktuellen Zahlen und Einschätzungen eingelesen. Nicht, weil ich Panik verspüre, sondern weil ich verstehen will, was da gerade passiert. Und ehrlich gesagt: Wer sich die Fakten anschaut, merkt schnell, dass Aufregung hier fehl am Platz ist. Ein Virus lernt, wir auch Dass sich das Virus weiterentwickelt, ist nichts Neues. Stratus ist eine Mischung aus zwei älteren…
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Zeitumstellung und dunkle Tage: Wie du gut durch die Winterzeit kommst
Heute Nacht wurden die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt. Von Sommerzeit auf Winterzeit. Und wie jedes Jahr bin ich heute Morgen natürlich eine Stunde früher wach geworden. Meine innere Uhr, die lässt sich nicht so einfach umprogrammieren. Ich lebe in einem festen Rhythmus, brauche selten einen Wecker. Meist wache ich ein paar Minuten vor dem Klingeln auf – als hätte mein Körper längst beschlossen, dass das der richtige Zeitpunkt ist. Solche Umstellungen bringen mich jedes Mal ein wenig aus dem Takt. Es dauert Tage, manchmal sogar Wochen, bis sich alles wieder eingependelt hat. Der Körper hat eben kein Schalter, den man einfach umlegt. Und ich glaube, vielen von euch geht…
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Ein Gesellschaftsjahr für alle – warum diese Idee mich begeistert
Heute Morgen habe ich im Radio gehört, dass die Grünen vorschlagen wollen, ein sogenanntes „Gesellschaftsjahr“ für alle einzuführen. Männer wie Frauen – jeder soll neun bis zwölf Monate lang etwas für die Gemeinschaft tun. Anlass ist die aktuelle Diskussion um die Wehrpflicht. Immer weniger junge Menschen melden sich freiwillig zur Bundeswehr, und die Streitkräfte klagen über fehlenden Nachwuchs. Genau hier könnte ein Gesellschaftsjahr die Lösung sein: Wer tauglich ist, kann selbst wählen, ob er seinen Dienst bei der Bundeswehr oder in einer sozialen Einrichtung leistet. Das wäre gerecht, praktikabel und würde gleichzeitig zwei Probleme lösen – die fehlenden Soldaten und den Personalmangel im sozialen Bereich. Ich musste ehrlich gesagt schmunzeln,…
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Wir wollen keinen König – Warum Trump die USA spaltet wie nie zuvor
Am Wochenende habe ich die Bilder aus den großen Städten der USA gesehen — New York, Chicago, viele andere Metropolen. Zigtausende Menschen auf den Straßen, Plakate, Sprechchöre: „Wir wollen keinen König.“ Das hat mich nicht mehr losgelassen. Nicht nur, weil es laut und spektakulär ist, sondern weil in diesen Demonstrationen etwas Grundsätzliches mitschwingt: die Angst vor Macht, die sich konzentriert, vor der Gefahr, dass demokratische Institutionen ausgehöhlt werden, und vor einem Führungstypus, der gerne wie ein König regiert. Ich möchte euch in diesem Artikel mitnehmen in meine Gedanken zu dem, was da gerade passiert — warum mich das bewegt, welche Bilder mir dazu einfallen und was das für uns alle…
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Wenn der Zucker seine Macht verliert
Es ist schon verrückt, wie sich Gewohnheiten verändern können, wenn man sie einfach nicht mehr füttert. Früher war es bei mir ganz typisch: Abends, nach einem langen Tag, griff ich zur Schokolade. Und wenn ich sie erst mal geöffnet hatte, dann war klar, dass von der Tafel nichts übrigbleibt. Ich wusste genau, was passiert – und trotzdem tat ich es. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich merkte, dass mir das nicht guttut. Nicht körperlich, und auch nicht im Kopf. Also habe ich einfach aufgehört, Süßes zu kaufen. Ganz nach dem Motto: Was nicht im Haus ist, kann man auch nicht essen. Am Anfang war das komisch, fast wie ein…
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Wenn mir der Name nicht mehr einfällt – wie Stress unser Denken vernebelt
Neulich ist mir etwas passiert, das mich wirklich ins Grübeln gebracht hat. Ich war in Öhringen unterwegs, eigentlich nur schnell Besorgungen machen. Ich war in Gedanken, hatte noch eine To-do-Liste im Kopf, war spät dran und der Parkautomat hatte natürlich auch wieder nur Kleingeld genommen. Also: ich war gestresst. So richtig. Mein Kopf war voll – und leer zugleich. Und dann, mitten am Marktplatz, kommt mir ein Mann entgegen. Er schaut mich an, bleibt stehen, lächelt und sagt: „Peter? Bist du das? Wie lange ist das her!“ Ich erkenne ihn sofort. Ich weiß, dass wir zusammen gearbeitet haben. Mehrere Jahre sogar. Ich sehe sein Gesicht, seine Art sich zu bewegen,…

















