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    20.02.1939 – Hakenkreuze im Herzen New Yorks: Der Tag, an dem der Hass den Madison Square Garden füllte

    Es gibt Momente in der Geschichte, die sich wie ein dunkler Schatten über die Seele legen, wenn man sie heute betrachtet. Momente, in denen der Hass so laut und unverfroren auftrat, dass man kaum glauben mag, dass sie sich in einer Stadt ereigneten, die wir heute als Symbol der Freiheit kennen. Heute möchte ich mit euch über einen solchen Tag sprechen: den 20. Februar 1939. Ein Tag, an dem das Herz von New York, der Madison Square Garden, zum Schauplatz einer der verstörendsten Kundgebungen der modernen Geschichte wurde. Es war ein Montagabend, an dem das Gift des Nationalsozialismus versuchte, im Herzen der amerikanischen Demokratie Wurzeln zu schlagen. Stellt euch vor,…

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    19.02.2020 – Sechs Jahre nach Hanau: Zwischen behördlichem Versagen und menschlicher Zivilcourage

    Wenn ich heute Morgen auf mein Kalenderblatt schaue und das Datum des 19. Februars lese, legt sich eine schwere Traurigkeit über meine Gedanken. Es ist nun sechs Jahre her, dass in Hanau neun junge Menschen aus unserer Mitte gerissen wurden, und doch fühlt sich der Schmerz so unmittelbar an, als wäre die Nacht von 2020 erst gestern gewesen. Ich halte inne und spreche ihre Namen leise aus, denn sie sind mehr als nur eine Erinnerung; sie sind ein Teil unserer gemeinsamen Geschichte, die an diesem Abend so grausam erschüttert wurde. Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan…

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    18.02.1943 – Flugblätter gegen das Vergessen, warum die Weiße Rose uns heute mehr denn je zu sagen hat

    Es gibt Momente in der Geschichte, die sich wie ein kalter Schauer auf der Haut anfühlen, nicht wegen der Grausamkeit allein, sondern wegen des unfassbaren Mutes, der ihr entgegengesetzt wurde. Wenn ich heute auf das Datum des 18. Februars blicke, dann sehe ich nicht nur einen Wintertag im Jahr 1943, sondern ich sehe zwei junge Menschen in den lichten Hallen der Münchner Universität. Ich sehe Hans und Sophie Scholl, wie sie mit klopfendem Herzen Briefe der Freiheit in ein Meer aus Unterdrückung werfen. Es ist der Tag ihrer Verhaftung, der Tag, an dem die „Weiße Rose“ ihr sichtbares Ende fand und doch für immer zu blühen begann. Was mich an…

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    17.02.2024 – Wenn die Israelfahne zur Zielscheibe wird

    Zwei israelische Fahnen an einer Bushaltestelle am Potsdamer Platz – leider kein alltägliches Bild in einer weltoffenen Stadt. Am 17. Februar 2024 wurde genau dieser Anblick zum Auslöser für einen Gewaltausbruch, der mich bis heute fassungslos macht. Es war ein Samstagnachmittag, der uns schmerzhaft daran erinnert, dass die Freiheit, seine Identität offen zu zeigen, für viele von uns an einer Bordsteinkante enden kann. Vor genau zwei Jahren ereignete sich im Herzen Berlins eine Szene, die mich auch heute noch fassungslos macht. Ein 41-jähriger Mann war an diesem Samstagnachmittag unterwegs, er kam gerade von einer Solidaritätskundgebung und trug zwei israelische Fahnen bei sich – ein Zeichen der Identität und Verbundenheit. Doch…

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    10.02.1970 – Blutbad in München: Warum dieser jüdische Held 55 Jahre vergessen wurde?

    Während ich heute durch meine Notizen für das „Kalenderblatt“ ging, blieb ich an einem Datum hängen, das mich seitdem nicht mehr loslässt. Ich saß hier an meinem Schreibtisch, und je tiefer ich in die Details des 10. Februars 1970 eintauchte, desto mehr wurde mir klar, dass ich heute über dieses Ereignis berichten muss. Es ist die Geschichte eines Anschlags am Flughafen München-Riem, die mich tief bewegt hat. Ich sehe die Bilder vor mir: Ein Transitbus auf dem Rollfeld, Menschen voller Erwartung auf ihre Reise nach London, und plötzlich bricht das pure Chaos aus. Inmitten dieser Panik steht Aryeh Katzenstein, ein 32-jähriger Familienvater. Ich frage mich seither unaufhörlich, was in diesem…

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    31.01.1933 – Demokratie am Abgrund? Warum das „Zähmen“ von Extremisten schon 1933 krachend scheiterte

    Ich habe heute einen Artikel gelesen, der bei mir diesen inneren Alarm ausgelöst hat, den ich inzwischen sehr ernst nehme. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst warnt vor den nächsten Landtagswahlen und zieht dabei eine direkte Linie zum Jahr 1933. Er tut das nicht als billigen Vergleich, sondern als Mahnung daran, wie schnell eine Demokratie verschwinden kann, wenn Antidemokraten erst einmal an den Schalthebeln sitzen. Wüst sprach im Bundesrat anlässlich des Holocaust-Gedenkens und sagte sinngemäß: Die Idee, Extremisten würden sich „in der Verantwortung“ schon von selbst entzaubern, sei gefährlicher Unfug. Und dann folgt dieser eine Satz, der bei mir hängen geblieben ist: Es sei nicht auszuschließen, dass ein Feind unserer Demokratie sogar…

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    24.01.1933 – Wenn der Hörsaal zum Schlachtfeld wird

    In den Januartagen des Jahres 1933, nur eine Woche vor dem endgültigen Umbruch in Deutschland, spielten sich an der Universität Breslau Szenen ab, die uns heute als Mahnung dienen müssen. Ein Bericht der Vossischen Zeitung vom Dienstag, den 24. Januar 1933, zeichnet ein erschütterndes Bild von Hass und organisierter Gewalt gegen die Freiheit der Lehre. Die Atmosphäre an den deutschen Universitäten war damals bis zum Zerreißen gespannt. Nationalsozialistische Studentenorganisationen hatten das Ziel, jüdische Gelehrte und demokratisch gesinnte Professoren systematisch zu vertreiben. Professor Ernst Cohn, ein anerkannter Jurist und Sozialdemokrat, stand im Fadenkreuz dieser Bewegung. Am Morgen des 24. Januar 1933 eskalierte die Situation: Schon beim Betreten der Universität wurden stürmische…

  • Nachrichten

    Skandal um Maccabi-Fans in Birmingham und das Versagen der West Midlands Police

    Die Aufarbeitung eines Fan-Verbots in Großbritannien enthüllt erschreckende Fehlentscheidungen der Sicherheitsbehörden und wirft grundlegende Fragen zum Umgang mit Antisemitismus auf. Es kam ans Licht, dass die Polizei Fakten manipulierte, um jüdische Fußballfans von einem Spiel auszuschließen und so möglichen Konflikten mit radikalen Gruppen aus dem Weg zu gehen. Im November 2025 wurde den Anhängern des israelischen Fußballvereins Maccabi Tel Aviv der Zutritt zum Stadion in Birmingham untersagt, wo ihre Mannschaft gegen Aston Villa antrat. Die verantwortliche West Midlands Police rechtfertigte diesen Ausschluss damals mit dringenden Sicherheitsbedenken und verwies auf die Gefahr von Ausschreitungen. Doch aktuelle Untersuchungen des britischen Parlaments und die Veröffentlichung interner Korrespondenzen zeichnen ein völlig anderes Bild der…

  • Antisemitismus

    Wenn der Hass die Haustüre erreicht: Der Brandanschlag auf Andreas Büttner

    Dieser Artikel setzt sich intensiv mit dem feigen Brandanschlag auf den Brandenburger Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner auseinander. Ausgehend von dem bedrohlichen Symbol des roten Hamas-Dreiecks an Büttners Haus beschreibt Schimon die erschreckende Eskalation von Judenhass und Einschüchterung in Deutschland. Der Text ist ein flammendes Plädoyer gegen das Wegsehen, zieht Parallelen zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte und fordert eine wehrhafte Demokratie, die nicht nur mit Worten, sondern mit der vollen Härte des Gesetzes gegen Antisemitismus vorgeht.