• Kalenderblatt

    07.01.1933 – Die Goebbels-Amnestie, das Hitler-Papen-Komplott und die Warnsignale für 2026

    In diesem Kalenderblatt ziehe ich eine beklemmende Parallele zwischen dem Januar 1933 und unserer Gegenwart im Jahr 2026. Ausgehend von der historischen Goebbels-Amnestie und dem politischen Komplott gegen die Regierung Schleicher beleuchte ich das gefährliche Schweigen der gesellschaftlichen Mitte. Damals wie heute erleben wir eine Erosion des Rechtsstaats, eine besorgniserregende Verschiebung der moralischen Grenzen und eine Normalisierung von politischer Gewalt – ob beim Brandanschlag auf den Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner oder Angriffen auf die Infrastruktur. Der Artikel ist ein flammendes Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit und eine Mahnung an die Politik, die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie nicht durch Zögern und Taktieren zu verspielen.

  • Antisemitismus

    Wenn der Hass die Haustüre erreicht: Der Brandanschlag auf Andreas Büttner

    Dieser Artikel setzt sich intensiv mit dem feigen Brandanschlag auf den Brandenburger Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner auseinander. Ausgehend von dem bedrohlichen Symbol des roten Hamas-Dreiecks an Büttners Haus beschreibt Schimon die erschreckende Eskalation von Judenhass und Einschüchterung in Deutschland. Der Text ist ein flammendes Plädoyer gegen das Wegsehen, zieht Parallelen zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte und fordert eine wehrhafte Demokratie, die nicht nur mit Worten, sondern mit der vollen Härte des Gesetzes gegen Antisemitismus vorgeht.

  • Antisemitismus

    Wenn der Rechtsstaat noch funktioniert, aber der Hass schon die Gesellschaft vergiftet

    Ich verbringe in diesen Wochen viel Zeit mit dem Lesen alter Zeitungsarchive aus dem Dezember 1932. Es ist eine seltsame, fast schmerzhafte Beschäftigung, denn je mehr ich in diese Welt eintauche, desto weniger fühlt sie sich wie ferne Geschichte an. Was mich dabei am meisten umtreibt, ist nicht der große Umbruch, den wir alle aus den Geschichtsbüchern kennen, sondern dieses tückische Dazwischen. Es ist das Gefühl eines „Noch“ und eines „Schon“ – eine Zeit, in der die Gerichte noch Recht sprachen, während der Mob auf der Straße bereits die Urteile der Zukunft brüllte. Es ist dieses schleichende Gift, das die Fundamente einer Gesellschaft zersetzt, lange bevor die Mauern offiziell einstürzen.…