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23.02.1942 – Als die Struma in den Tod geschleppt wurde – Ein vergessenes Kapitel der Shoah
Erfahre alles über die Tragödie der Struma am 23. Februar 1942: Warum das Flüchtlingsschiff mit fast 800 Menschen ohne Motor auf das Meer geschleppt wurde und wie es zur Katastrophe kam.
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Vom Warschauer Ghetto zur Knesset: Warum der 16. Februar jüdische Geschichte schrieb
Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Kalender uns Geschichten erzählt, die weit über das bloße Datum hinausgehen. Wenn ich heute auf den 16. Februar blicke, dann sehe ich nicht nur einen Tag im Winter, sondern einen tiefen, schmerzvollen und zugleich hoffnungsvollen Pfad der jüdischen Geschichte. Es ist ein Datum, das uns zeigt, wie eng Vernichtung und Neuanfang, Ungerechtigkeit und Gerechtigkeit beieinanderliegen können. Wenn wir genau hinsehen, erkennen wir einen roten Faden, der sich durch die letzten Jahrzehnte zieht und uns etwas über die Zusammenhänge lehrt, die man oft nur bei genauerer Betrachtung erkennt. Von der Vernichtung zur lauten Stimme Stell Dir vor, es ist der 16. Februar 1943. In…
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12.02.1940 – Wenn Regentropfen an Tränen erinnern: Wolff Grunwald und das Schweigen von Stettin
Ich war heute den ganzen Tag unterwegs, und während der Regen immer wieder peitschend gegen die Scheiben schlug und die Welt da draußen in ein trostloses Grau tauchte, ließen mich meine Gedanken nicht los. Es ist heute der 12. Februar, und trotz der Nässe und der Ungemütlichkeit des heutigen Tages wanderten meine Gedanken unaufhörlich zurück in eine ganz andere, weit grausamere Kälte. Gestern am Spätnachmittag hatte ich mich schon mit diesem Thema befasst. Ich musste immer wieder an jene Nacht vom 12. auf den 13. Februar 1940 in Stettin denken, als das, was wir heute unter Zivilisation verstehen, einfach in der Dunkelheit versank. Damals war es kein Regen, der die…
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Schweinekopf vor dem Prager-Haus in Apolda: Ein neuer Tiefpunkt des Antisemitismus in Deutschland
Zwischen dem Freitagnachmittag und Samstagvormittag ereignete sich im thüringischen Apolda eine abscheuliche Tat, die einmal mehr das erschreckende Ausmaß von Antisemitismus in unserer Gesellschaft zeigt. Unbekannte Täter legten einen Schweinekopf vor das Prager-Haus, eine Gedenkstätte, die an die von den Nationalsozialisten ermordete jüdische Familie Prager erinnert. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung, der Staatsschutz wurde eingeschaltet. Dieser Vorfall ist nicht nur eine Schändung eines Gedenkortes, sondern ein bewusster Angriff auf das Andenken an die Opfer der Shoah und ein deutliches Zeichen fortwährender Judenfeindlichkeit. Das Prager-Haus: Ein Ort der Erinnerung Das Prager-Haus in der Bernhard-Prager-Gasse ist nicht irgendein Gebäude. Es war einst das Geschäfts- und Wohnhaus von Bernhard Prager, einem jüdischen Händler,…
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Der Schrecken von Lublin-Majdanek: Ein grausames Kapitel der Geschichte
Das Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin-Majdanek war einer der schrecklichsten Orte während des Holocaust im Zweiten Weltkrieg. Am 24. Juli 1944 erreichten sowjetische Soldaten zusammen mit polnischen Militäreinheiten das Lager und entdeckten die Gräueltaten, die dort begangen wurden. Ein US-amerikanischer Kriegsreporter bezeichnete das Lager als den „schrecklichsten Ort der Welt und wahren Zubringer für die Produktion des Todes“. Die Nationalsozialisten hatten versucht, den Massenmord von 78.000 Menschen, darunter etwa 60.000 Juden, zu vertuschen, indem sie die Häftlinge abtransportierten und Gebäude in Brand setzten. Doch die Befreiung von Lublin-Majdanek offenbarte die grausame Realität des Holocaust, ein Systematischer Massenmord an Millionen von Menschen, hauptsächlich Juden, in Konzentrationslagern. Gaskammern, Krematorien, Häftlingsbaracken und Hunderttausende von…














