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Vom Ende der Zuckerflut: Meine Reise zurück zum echten Geschmack einer Limonade
Erfahre, warum wir täglich 38 Stück Würfelzucker konsumieren und wie du mit Schimons Rezept für selbstgemachte Limonade die Kontrolle über deine Gesundheit zurückgewinnst. Entdecke wahre Gaumenfreude ohne industrielle Zusätze – einfach, frisch und authentisch.
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Liebe geht durch den Magen: Das Geheimnis eines perfekten Dinner for two
Es gibt Fragen, die mich immer wieder einholen, besonders wenn ich über unser menschliches Miteinander nachdenke. Eine davon ist, wie wir es schaffen, im stressigen Alltag wieder Inseln der Gemeinsamkeit zu erschaffen. Wir haben viel über die Hürden der Liebe gesprochen, doch heute möchte ich mich der schönsten Art widmen, „Ja“ zu sagen: durch gemeinsames Kochen und Genießen. In meinen Begegnungen habe ich oft gesehen, dass ein liebevoll zubereitetes Essen weit mehr ist als nur Nahrungsaufnahme. Es ist ein Akt der Wertschätzung, eine stille Sprache der Zuneigung, die dort weitermacht, wo Worte manchmal fehlen. Die Magie der Vorbereitung: Gemeinsam statt einsam Ein gelungenes Dinner for two beginnt nicht erst am…
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Hinter der Fassade der Höflichkeit: Warum ich Worte mit ehrlicher Kritik jeder Schmeichelei vorziehe
Was verraten deine Worte eigentlich über dich? Erfahre in 'Schimons Welt', warum das, was wir über andere sagen, unser tiefstes Inneres spiegelt. Ein persönlicher Blick auf Authentizität, ehrliche Kritik und die Kunst, wirklich wahrhaftig zu sein.
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Hörst Du Dir selbst zu? Wie Du durch Selbstreflexion zu innerer Klarheit findest
Es beginnt oft mit einem seltsamen Zögern, fast wie eine unsichtbare Schwelle, die man überschreiten muss, bevor der Finger den roten Knopf auf dem Display berührt. In der Stille des Zimmers stehe ich da, das Handy in der Hand, und plötzlich fühlt es sich absurd an, in die Leere hinein zu sprechen. Wir sind es gewohnt, unsere Stimme als Werkzeug für andere zu benutzen, um Wünsche zu äußern, Anweisungen zu geben oder Smalltalk zu führen. Doch sie gegen die eigene Stille zu richten und die Gedanken, die sonst nur im Verborgenen des Kopfes kreisen, laut werden zu lassen, erfordert einen ganz eigenen Mut. Es ist der Moment, in dem aus…
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Vom Mut, das Buch weiterzuschreiben: Warum 365 leere Seiten eine Illusion sind
Ein einziger Satz, der mir heute Abend beim Scrollen ganz flüchtig begegnet ist, hat gereicht, um meine Gedanken für Stunden festzuhalten. Da stand er, schlicht und beinahe provokant in seiner Ästhetik: Jedes Jahr ist ein Buch mit 365 leeren Seiten. Es war nur ein kurzer Moment, ein Wischen über das Display, doch die Worte blieben hängen wie ein Echo in einem leeren Raum. Im ersten Augenblick klingt das wunderschön, fast wie ein Versprechen auf Erlösung. Es riecht nach frischer Druckerschwärze, nach einem Neuanfang ohne Altlasten und nach der Freiheit, alles noch einmal ganz anders zu machen. Doch während ich hier sitze und in die Dunkelheit schaue, merke ich, wie sich…
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Zeitreise in Wackershofen – Warum uns das einfache Leben so fasziniert
Gestern Abend habe ich mich in meinen eigenen Fotoalben verloren und bin dabei auf eine Reihe von Bildern gestoßen, die mich sofort wieder in ihren Bann gezogen haben. Sie stammen aus dem Freilandmuseum Wackershofen. Es ist schon seltsam, welche Kraft solche Aufnahmen haben können, denn während ich sie betrachtete, spürte ich sofort wieder diese Faszination, die mich dort immer ergreift. Ich liebe es einfach, durch dieses Museum zu spazieren, mir die alten Gebäude anzusehen und förmlich einzutauchen in eine Zeit, die so ganz anders war als unsere heutige Realität. Es ist jedes Mal wie eine kleine Flucht aus dem Alltag, bei der man sich unweigerlich fragt, wie das Leben damals…
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Versteckte Schätze im Eis: Wie uns der Dezember kulinarisch verwöhnt
Wenn ich dieser Tage morgens aus dem Fenster schaue und den dichten Nebel sehe, der schwer über den Feldern liegt, könnte man leicht glauben, die Natur hätte sich vollständig zurückgezogen. Es ist eine Zeit der Stille, in der die Welt den Atem anzuhalten scheint und wir uns instinktiv nach drinnen verziehen, auf der Suche nach Wärme und Geborgenheit. Doch dieser Schein der Ruhe trügt, denn gerade jetzt, in der tiefsten Kälte, hält unsere heimische Erde noch immer wundervolle Geschenke für uns bereit. Es berührt mich zutiefst, wenn ich über die Äcker streife und sehe, wie das Leben dem Frost trotzt. Es ist, als würde uns die Natur im Dezember lehren…
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Weißkohl im Winter: Eine Liebeserklärung mit kleinem Verzicht
Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, könnte ich Weißkohl eigentlich immer essen. Es ist diese einfache, ehrliche Kost, die mich erdet. Selbst im Hochsommer, wenn andere nach leichten Blattsalaten und Tomaten greifen, verspüre ich oft diesen Appetit auf die knackige Struktur des Kohls. Doch in diesem Punkt herrscht bei uns zu Hause eine liebevolle, aber strenge Ordnung. Meine Frau erinnert mich dann immer daran, dass der Kohl ein Wintergericht ist. Und sosehr ich im ersten Moment auch widersprechen möchte, tief in mir weiß ich, dass sie recht hat. Die Natur hat sich etwas dabei gedacht, uns dieses robuste Gemüse gerade dann zu schenken, wenn die Tage kürzer und die…
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Mehr Optimismus im Alltag: Warum der Blick auf das Positive alles verändert
Gestern gingen mir Gedanken durch den Kopf, die mich den ganzen Tag nicht mehr losgelassen haben. Es sind Gedanken über die Art und Weise, wie wir auf unser Leben schauen, wenn es mal nicht so läuft, wie geplant. Wir alle kennen das Bild vom Wasserglas – ist es halb voll oder ist es halb leer? Oft neigen wir dazu, nur das zu sehen, was fehlt. Wir ärgern uns über Unperfektes und stehen uns damit selbst im Weg. Aber ich habe festgestellt: Wir haben die Wahl. Wenn wir uns bewusst fragen, was an einer Situation positiv ist, entdecken wir plötzlich Möglichkeiten, die wir vorher übersehen haben. In meiner neuen Podcast-Folge spreche…
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Die Kartoffel – Von der Lebensretterin zur Wegwerfware
Es bricht mir das Herz, wenn ich die Nachrichten vom aktuellen Kartoffelmarkt lese. Wir haben in diesem Jahr eine wunderbare, reiche Ernte eingefahren. Doch was eigentlich ein Grund zur Freude und Dankbarkeit sein sollte, wird in unserer heutigen Marktlogik zum Problem: Die Preise sind im Keller, und weil der Absatz fehlt, landen tonnenweise beste Speisekartoffeln in Biogasanlagen. Nahrungsmittel, die vernichtet werden, weil sie „zu viel“ sind. Wenn ich das höre, muss ich an die Geschichte denken, die wir fast vergessen haben. Es gab Zeiten, da war diese knollige „Zitrone des Nordens“ die einzige Rettung vor dem Skorbut im Winter. Friedrich der Große musste sie einst von Soldaten bewachen lassen –…



























