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Beweise für Verbrechen im Shifa-Krankenhaus: Israel fordert lückenlose Transparenz von Ärzte ohne Grenzen
Die israelische Regierung hat Beweise für schwere Straftaten in Gaza-Kliniken während humanitärer Einsätze vorgelegt und verknüpft die weitere Zusammenarbeit mit Ärzte ohne Grenzen an strikte Transparenzregeln. Sollte die Organisation die geforderte Offenlegung ihrer Strukturen verweigern, droht ein dauerhafter Verlust ihrer Glaubwürdigkeit und der Vorwurf der Mitschuld an Terrorakten. Die israelischen Behörden haben eine umfassende Untersuchung veröffentlicht, die belegen soll, dass im Shifa-Krankenhaus schwerste Verbrechen begangen wurden, während Mitarbeiter der Organisation Ärzte ohne Grenzen vor Ort tätig waren. Zu den Vorwürfen zählen die Entführung und Geiselnahme von Zivilisten, sexueller Missbrauch sowie Mord. Nach Angaben der israelischen Regierung habe man über einen Zeitraum von neun Monaten wiederholt die Einhaltung elementarer Transparenzverfahren eingefordert,…
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Israels Sicherheitslage am Litani: Warum die Entwaffnung der Hisbollah im Südlibanon stagniert
Die israelische Regierung warnt vor einer massiven Wiederbewaffnung der Hisbollah im Südlibanon und kritisiert die mangelnde Durchsetzungskraft internationaler Abkommen. Trotz bestehender Waffenruhe bleibt die Lage an der Grenze durch iranischen Einfluss und militärische Infrastruktur extrem angespannt. Die israelische Regierung hat kürzlich eine detaillierte Einschätzung zur aktuellen Sicherheitslage im südlichen Libanon veröffentlicht, die ein besorgniserregendes Bild der Situation vor Ort zeichnet. Demnach existiert südlich des Litani-Flusses weiterhin eine umfangreiche militärische Infrastruktur der Hisbollah-Miliz, obwohl internationale Vereinbarungen und die UN-Resolution 1701 eine entmilitarisierte Zone in diesem Gebiet vorsehen. Israel betont in seiner Stellungnahme, dass das Ziel einer vollständigen Entwaffnung der Organisation im Südlibanon derzeit in weiter Ferne liegt. Zwar erkenne man die…
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Antisemitismus an deutschen Hochschulen: Neue Dokumentation zeigt das Ausmaß der Bedrohung
Eine aktuelle Filmdokumentation beleuchtet die erschreckende Zunahme von Antisemitismus an deutschen Universitäten und die damit einhergehende Unsicherheit für jüdische Studierende. Experten warnen vor einer globalen Radikalisierung und fordern entschlossene Maßnahmen zum Schutz demokratischer Werte in den Bildungsstätten. Die Filmdokumentation „Zwischen Hörsaal und Hetze – der akademische Antisemitismus nach dem 7. Oktober“ zeigt auf, dass etwa neunzig Prozent aller antisemitischen Vorfälle an deutschen Hochschulen dem sogenannten israelbezogenen Antisemitismus zuzuordnen sind. Dabei hat sich die Zahl der Vorfälle im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Experten wie Andreas Stahl von der Beratungsstelle gegen Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und Jahne Nicolaisen vom Mideast Freedom Forum Berlin analysieren in dem Beitrag die…
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Israel – Das Erbe des Herodes, die Anerkennung von San Remo und das Recht auf Indigenität
Es gibt Momente, in denen ich mit einer tiefen Fassungslosigkeit auf die aktuelle Weltlage blicke und mich frage, wie es möglich ist, dass eine so tief verwurzelte Geschichte in der öffentlichen Wahrnehmung so systematisch und geschichtsvergessen umgedeutet werden kann. Wenn ich die hitzigen Diskussionen in den sozialen Medien oder in den Kommentarspalten der großen Zeitungen verfolge, begegnet mir immer wieder das Narrativ vom „siedlerkolonialistischen Projekt“. Es wird so getan, als sei die Errichtung des Staates Israel ein willkürlicher Akt europäischer Mächte gewesen, vergleichbar mit dem britischen Empire in Indien oder den französischen Bestrebungen in Nordafrika. Doch wer sich die Mühe macht, wirklich hinter die Fassade der Schlagworte zu blicken und…
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Tödliche Illusionen und der Verrat der Presse: Warum wir den Nachrichten nicht mehr trauen können
Es gehört mittlerweile zu meinen festen Ritualen, dem ehemaligen Sprecher der IDF, Arye Sharuz Shalicar, zuzuhören. Seine Stimme ist oft eine der wenigen, die Licht in das Dunkel bringt, das wir hier durch die gefilterten Nachrichten erhalten. Besonders seine letzte Ausgabe, aufgenommen am 12. Dezember 2025, hat mich tief bewegt und lange nachdenken lassen. Wir schreiben nun genau zwei Jahre und zwei Monate nach dem schrecklichen Massaker vom 7. Oktober, und während die Welt sich weitergedreht hat, tragen Zehntausende in Israel die Wunden dieser Zeit noch immer offen oder tief in ihrer Seele verborgen. Es ist mir ein Bedürfnis, die Punkte, die Arye angesprochen hat, heute mit euch zu teilen…
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Deutschland lenkt ein: Warum die Rüstungsexporte für mich ein wichtiges Zeichen sind
In den vergangenen Monaten war ich von den Entscheidungen unserer Regierung tief enttäuscht. Es hat mich nicht nur traurig gemacht, sondern ehrlich gesagt auch verärgert. Da kam Frust hoch, den ich so gar nicht erwartet hätte. Gerade in dieser Zeit, in der Israel den schlimmsten Angriff seit seiner Staatsgründung erlebt hat, hätte ich mir eine andere Haltung von Deutschland gewünscht. Viel klarer, viel konsequenter, viel näher an dem, was dieses Land einmal versprochen hat. Stattdessen wurden Waffenexporte gestoppt, es kamen kritische Töne aus Berlin, und parallel dazu fanden Demonstrationen auf deutschen Straßen statt, die mich oft einfach sprachlos gemacht haben. Mit jedem dieser Momente wuchs das Gefühl, dass Deutschland sich…
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Wenn Straßen zu Stromquellen werden – kabelloses Aufladen auf der A10 in Frankreich
Wie ihr wisst, fahre ich immer noch mit meinem Sharan, den ich sehr liebe. Er ist schon in die Jahre gekommen, aber er läuft immer noch. Ich will ihn so lange fahren, wie es geht – einfach, weil ich denke, dass das nachhaltiger ist, als ständig neue Autos zu kaufen. Trotzdem weiß ich, irgendwann wird der Tag kommen, an dem ich mich nach etwas Neuem umsehen muss. Und ehrlich gesagt, ich bin gespannt, wie weit die Technik bis dahin sein wird. Vielleicht braucht man dann gar keine Ladesäulen mehr. Keine erzwungenen Pausen, kein Suchen nach Steckdosen – einfach fahren. Genau das könnte bald Realität werden. Eine Autobahn, die Energie liefert…
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Lage in Israel und Gaza: Fragiler Waffenstillstand, Machtfrage in Gaza – Druck auf Israel wächst
Gut zwei Wochen nach Beginn der aktuellen Waffenruhe im Gazastreifen ist die Lage politisch extrem in Bewegung, aber vor Ort weiter dramatisch. Auf der einen Seite versuchen die USA gemeinsam mit regionalen Partnern, eine Nachkriegsordnung aufzubauen. Auf der anderen Seite ist humanitär, rechtlich und politisch vieles ungelöst – sowohl in Gaza als auch in Israel selbst. Eine wichtige Mitteilung kam aus Kairo: Mehrere palästinensische Gruppen – nach eigenen Angaben auch unter Beteiligung der Hamas – haben sich darauf geeinigt, die zivile Verwaltung des Gazastreifens an ein unabhängiges Technokraten-Komitee zu übergeben. Dieses Komitee aus Palästinensern soll grundlegende Dienste wie Wasser, Strom, Gesundheit und Versorgung organisieren – und zwar in Abstimmung mit…
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Israel und Gaza: Der Preis des Friedens – Hintergründe zum Geiselaustausch
Die Welt hält den Atem an. Zwei Jahre nach dem 7. Oktober, jenem Tag, der Israels Selbstverständnis erschütterte, steht das Land erneut im Zentrum der Weltöffentlichkeit. Diesmal nicht wegen eines Angriffs, sondern wegen eines Abkommens, das Geschichte schreiben könnte. Israel bereitet sich auf einen Moment vor, den viele kaum noch für möglich hielten. Nach monatelangen Verhandlungen mit Vermittlung der USA und unter persönlichem Druck von Donald Trump soll in diesen Tagen der größte Geiselaustausch in der Geschichte Israels stattfinden. Zwanzig lebende Geiseln sollen an Israel übergeben werden, dazu die Körper von 28 Getöteten. Im Gegenzug entlässt Israel knapp zweitausend palästinensische Gefangene, darunter zahlreiche, die wegen schwerster Verbrechen verurteilt wurden. Trump…
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Amnesty International im Fokus: Menschenrechte nur für Gaza?
Es war Freitagabend, der Beginn des Schabbat. Alles war vorbereitet, wir wollten gerade die Kerzen zünden. In dieser besonderen Stimmung griff ich noch einmal zu meinem Handy, öffnete meinen Mailaccount und war neugierig, wer kurz vor dem Schabbat noch schreibt. Vielleicht ein „Schabbat Schalom“ von Freunden oder Bekannten? Und dann – diese Mail von Amnesty International. Unterzeichnet war sie von Herrn Christian Mihr, dem stellvertretenden Generalsekretär von Amnesty Deutschland. Der Betreff: „Peter, deine Unterstützung macht die Gaza-Großkundgebung möglich!“ Mein erster Gedanke war: Vielleicht ist es endlich ein Aufruf, der das ganze Bild zeigt. Vielleicht fordert Amnesty die Hamas auf, die Geiseln freizulassen. Vielleicht setzen sie sich für einen Waffenstillstand auf…





























